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Zwischen Flucht und Erkenntnis

6 bis 22 Grad

Guten Morgen du liebe Seele 🤍

Ich hoffe du hattest ein schönes Osterwochenende? Hier hat einfach alles gepasst, das Wetter, die Ruhe, die Motorradtouren… Gestern war anstrengend aber es ist überstanden. Heute ist alles noch offen, das Wetter ist toll und jetzt wird diskutiert was unternommen wird. Mal sehen welche Vorschläge von den Kindern kommen.

Jetzt gibt es hier erst mal meine Kurzgeschichte für Manuela.

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Zwischen Flucht und Erkenntnis

Merenschwand | Reussebene – Kanton Aargau
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Ich stand im kalten Regen der hart und kalt vom Himmel prasselte und spürte, wie mein Herz schneller schlug als sonst.
Meine neuen Wanderschuhe, die ich erst vor einem Tag für eine Trekking Tour gekauft habe, waren noch staubig von der anstrengenden und langen Strecke, die ich vor wenigen Minuten entlanggelaufen war.
Eigentlich wollte ich nur in die bewaldete Gegend die hinter dem Haus liegt. Ich hatte mir ein klares Ziel gesetzt und mit einem klaren Bild vor Augen, doch alles kam anders.
Das völlige Gegenteil von dem, was ich geplant hatte, trat ein, und ich fand mich plötzlich in einem seltsamen und beängstigten Ort wieder.
Es fühlte sich fast wie eine fürchterliche Prüfung, wie aus einem Horrorfilm an, obwohl ich gar nicht wusste, wovor ich eigentlich davonlief.
Seit einer gefühlten Ewigkeit hatte ich solche Momente nicht mehr erlebt, und doch fühlte sich alles vertraut an.
In den letzten Monaten, in denen ich hart an mir arbeite und jeden Workshop und Therapiestunde mitgenommen hatte, die es zu dem Thema nur gab, hatte sich etwas in mir verändert, auch wenn ich es nicht sofort benennen konnte.
Vielleicht lag es an der Gruppensitzung mit dem komischen Typen, der seine grusligen Geschichte zum besten gab, die er erlebt zuhaben glaubte, die ich früher am Abend besucht hatte.
Dort, auf dem viel zu kleinen Stuhl in der alten Turnhalle des alten Gebäudes, hatte alles begonnen.
Ein kurzer Blick, ein komischer, erstickender Laut zwischen den wirren Worten des komischen Typen, und in meinem ach so inzwischen ruhigen Leben war nichts mehr wie zuvor.
Ich dachte, ich hätte das Alles, die Ängste, die Panik und das sich hilflos fühlen, hinter mir gelassen, doch die Situation entglitt mir schneller, als ich reagieren konnte.
Mit jedem Augenblick, mit jeder einzelnen sich zäh ziehenden Minuten, wurde mir klarer, dass ich mich nicht länger in Sicherheit wiegen konnte.
Die brutale Erkenntnis traf mich schließlich wie ein Blitz, als ich wieder im Waldstück hinter dem Haus stand.
Manchmal führt uns genau das, wovor wir fliehen, direkt zu dem Ort, an dem wir sein müssen.


Das nahm jetzt ne ganz andere Richtung als ich es eigentlich geplant hatte. Spannend. Und wie hat sich deine Geschichte entwickelt?

Ich wünsch dir einen wunderbaren Dienstag und lass dich nicht ärgern.

Alles Liebe, Alexandra

7 Gedanken zu „Zwischen Flucht und Erkenntnis“

    1. Hallo liebe Anja,

      Ja, in den meisten hast ein Funken Wahrheit drin, aber bei dieser ganz besonders. Passt ganz gut zu meinem Leben. Auch wenn ich eigentlich was anderes vorhatte zus schreiben aber hat sich irgendwie verselbstständigt 😅

      Gerne komm ich doch zu dir rüber… bis gleich.

      Liebe Grüsse
      Alexandra

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