📅 11. August 2026
☀️ Hitzetag und die Suche nach dem Flow, 18-32 °C
Hallo du liebe Seele 🤍
Ich hoffe dir geht es gut? Ich bin irgendwie noch immer neben der Spur, der Flow kommt einfach nicht zurück. Ich bin noch immer sehr angespannt, nervös, gestresst…. Dabei hatte ich eigentlich eine Woche ruhe. Die Ferien sind vorbei und dennoch, irgendwie gibt es immer wieder etwas das mein Nervensystem in Alarm versetzt. Blöd nur, das ich noch nicht wieder runter kommen konnte. Seit bald 4 Wochen bin ich aktiviert und das kostet so viel Kraft und Energie, also verzeiht wenn ich nicht so regelmässig poste wie noch vor den Ferien.
Aber heute freue ich mich natürlich auf die Kurzgeschichte von Anja, die die Aktion betreibt bis Mamenu wieder zurück ist.
So funktioniert’s:
- Lies den Lückentext der Woche.
- Fülle die Lücken spontan oder überlegt – alles ist erlaubt.
- Teile deine Version:
- direkt als Kommentar unter dem Blogpost oder auf deinem eigenen Blog
Das Grauen unter dem Sternenhimmel
Ich war spontan im Freiluftkino. Im August, wo das Wetter meistens warm und die Abende mild sind, ist es für so ein Unternehmen die beste Zeit. Schon beim Einlass spürte ich eine seltsam, drückende Atmosphäre, da die alten Bäume um das Gelände lange, verzerrte und unheimliche Schatten warfen. Da es im August mittlerweile viel früher dunkel wird, war das Kinogelände schnell in eine schwach leuchtende Arena aus hunderten von Lämpchen gehüllt. Ich suchte mir einen Platz in der hintersten Reihe, zog meine warme Strickjacke enger um mich und starrte auf die riesige, weiße Leinwand, die wie ein Gespenst vor mir aufragte.
Plötzlich raschelte es direkt hinter mir im dichten Gebüsch die vor der Baumreihe wuchs. Ein eiskalter Lufthauch fuhr mir durch den Nacken, obwohl die Sommerluft eigentlich noch recht warm war. Als die Vorstellung endlich begann, flackerte das Gesicht von Graf Dracula im fahlen Licht auf der Leinwand. Unheimliche Stimmen, Geräusche und Klänge drangen aus den Lautsprechern und untermalten das Geschehen, während seine bleiche Haut und die kalten Augen im Mondlicht glänzten. Das Knarren von Särgen und gellende Schreie hallten durch die laue Sommernacht. Ich hörte Menschen die erschrocken aufschrieb, nur kurz aber es untermalte die unheimliche Atmosphäre die sich inzwischen über das Gelände gelegt hatte. Die Gänsehaut die sich über meinen Körper legte, war das Ergebnis meiner eigenen Ängstlichkeit die mich packte.
Inmitten einer besonders spannenden Szene erlosch plötzlich für wenige Sekunden das Bild. Ein dunkler Vogel mit einer riesigen Spannweite, flog direkt über die Köpfe der Zuschauer hinweg, gefolgt von einem unheimlichen Schrei, der durch Mark und Bein ging, der aus dem Wald zu kommen schien. Ein leises und kollektives ängstliches Atmen ging durch die Menge. Ich hielt den Atem an, starrte nach oben in den düsteren Himmel, der halbwegs von den ausladenden Ästen der grossen und alten Bäume verdeckt war, und bildete mir ein, zwischen den Wolken zwei rote, leuchtende Augen zu sehen, die mich fixierten. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals, und die Popcorntüte in meiner Hand fing heftig an zu zittern und knistern. Selbst als der Film vorbei war, rannte ich mit rasendem Herzen und ausser Atem auf den unbeleuchteten Parkplatz zu meinem Auto zurück.

Heute wieder mal etwas grusliger unterwegs. Hab mich wie immer über das kreative schreiben gefreut 😁
Ich wünsch dir einen schönen Dienstagnachmittag, ich muss mich langsam parat machen, ich geh ja heute nach Zürich.
Danke, dass du ein Stück dieses Kapitels mit mir gegangen bist

Sei doch nicht schon wieder so streng mit dir. Nach so einer langen Zeit mit Grenzüberschreitungen ist man doch nicht nach einer Woche schon wieder fit 😇
Hm… scheint so. Aber ehrlich, ich mag mich grade selber nicht. Und ich frag mich was mit mir nicht stimmt. Aber ja… ich versuch etwas nachsichtiger zu sein.
Hallo Alexandra.
ich hoffe, dass Du einen schöne zeit in Zürich hattes.
Deine Geschichte ist ja auch gelungen. Und dann das Bild dazu :-). Perfekt
Danke für das Mitmachen
Liebe Grüße
Anja
Hallo Anja,
danke, ja, anstrengend aber war toll. Danke dir ☺️ Nichts zu danken, du hast die Arbeit, ich hab mein Vergnügen daran 😉
Sommerliche Grüsse
Alexandra
Schön gruselig – toll zu lesen – nicht so toll, wenn man es erlebt….
😅 N e, definitiv nicht.
😂