
Hallo du liebe Seelen,
und einen guten Hunger wünsch ich dir. Heute bin ich etwas verspätet dran, ich war erst mal noch einkaufen. Und als ich nach Hause kam wurde erst mal ausgepackt und Freund bist versorgt. Jetzt hab ich bist was gesessen und hab jetzt Zeit für die, von mit, heiss geliebte Kurzgeschichte von Mamenu. Noch mal kurz…
Zu den Regeln
- Lies den Lückentext der Woche bei Mamenu
- Fülle die Lücken spontan oder überlegt – alles ist erlaubt.
- Teile deine Version: direkt als Kommentar unter dem Blogpost oder auf deinem eigenen Blog
Kälte, Dunkelheit & du

Ich hatte mir lange vorgenommen, einmal den hohen Norden zu bereisen.
Schließlich führte mich mein Weg nach Schweden in den Tyresta Nationalpark, tief hinein in den unberührten Wald nahe Stockholm. Er ist einer der letzten Urwälder die es auf dieser Erden noch gibt.
Die beißende Kälte und die anhaltende Dunkelheit, stellten mich zunächst vor große Herausforderungen.
Doch nach einer gewissen Zeit der Umstellung, begann ich, mich an die ungewohnten Umstände zu gewöhnen.
Mein tägliches Aufwachen und der Verlauf des Tages dort unterschied sich stark von meinem Alltag in der Stadt.
In einem kleinen Tante Emma-Laden, der von einer älteren, sehr sympathischen Frau, mit strahlend blauen Augen und grauen Haaren geführt wurde, kaufte ich gelegentlich einfache Dinge wie, Nahrung, Kerzen, Holz für den Kamin, Hygieneartikel und auch mal ein Buch ein, um mich zu versorgen.
Die besondere Gegend, ja das war sie wirklich mit ihrem mystischen, dunklen Wald, ließ mich vieles mit anderen Augen sehen.
Eines Abends machte mir eine Einheimische ein unerwartetes und sehr verführerisches Angebot, das mir lange in Erinnerung blieb.
Trotz der eisigen Temperaturen wagte ich mich immer wieder nach draußen.
Dabei klapperten mir oft die Zähne und mein Körper zitterte in Rekordtempo, nur um mich warm zu hallten wenn ich zu lange in der Kälte blieb.
Nach einiger Zeit empfand ich die zuvor fast unerträgliche Kälte nicht mehr als bedrohlich, sondern als beruhigend.
Diese Erfahrung fernab der lauten und gestressten Zivilisation hatte etwas ungemein beruhigendes auf mich. Ich hätte mir nie vorstellen können wie geborgen man sich in dieser einsamen Region doch fühlen kann.
Am Ende wurde mir klar, dass gerade diese besondere dunkle Ruhe meinen Blick auf vieles in meinem Leben verändert hatte.

War mal spannend denn das ist bestimmt kein Traum von mir. Also wenn ich wohin gehe, dann dahin wo es wärmer ist als hier. Also bestimmt nicht in den Norden und schon gar nicht im Winter. Die Geschichte war jetzt ein bissi eine Herausforderung. 😅
Aber wie immer, danke es hat spass gemacht.
Liebe Alexandra.
wieder eine schöne, lange Geschichte.
So weit reise ich nicht. Nur nach Ostfriesland
Liebe Grüße
Anja
Liebe Anja,
danke danke, schön das sie dir gefällt. Ich reise gar nicht. Das letzte mal mit 16. Da ginge grade noch so. Aber seit es mit meiner Krankheit schlimmer wurde konnte ich das nicht mehr.
Wünsch dir einen schönen Restmittwoch.
Alexandra
Ah – stimmt – da sind wir sehr ähnlich gefahren diesmal. Sehr schön
Musste lachen, und an dich denken, weil wir ja beide nichts mit der Kälte anfangen können. Und dennoch konnten wir eine positive Geschichte daraus machen. Und dann erst noch so ähnliche. Yep, schön 🥰
Ging mir auch so, als ich deine gelesen habe. haha
Hallo Alexandra
Mal wieder sehr schön geschrieben.
Wünsche dir noch einen schönen Abend
Liebe Grüße
Manuela
Danke dir liebe Manuela, dir noch einen schönen Wochenteiler.
Liebe Grüsse
Alexandra