Natur & Fotografie

Zwischen Alpenpanorama und Lichtermeer


Hallo du liebe Seele

Ja, hier regnet es immer noch, aber ich habe den Tag genutzt, um mal wieder so richtig den Haushalt zu schmeissen. Der kam in den letzten knapp drei Wochen etwas zu kurz. Also war es okay, zumal das Wochenende echt fantastisch war. Das Wetter war herrlich, die Sicht fantastisch, und so habe ich mich mit meinem Freund getroffen und wir sind etwas in die Höhe gefahren.

Nach den zwei Wochen kam mir diese Abwechslung und Ablenkung wie gerufen. Sonne tanken war angesagt, und es war einfach herrlich. Wir sind dann also losgefahren. Kurz auf die Autobahn, dann mit der Fähre von Thalwil nach Meilen übergesetzt und anschliessend Richtung Pfannenstiel.

Auf dem Weg zum Pfannenstiel sind wir schnell rechts rangefahren, um den Ausblick zu geniessen.

Dann sind wir weitergefahren und haben uns auf den Weg hinauf zum Aussichtspunkt gemacht. Aber auf dem Weg nach oben sind wir an einer Bank vorbeigekommen und haben uns dort hingesetzt. Die Sonne schien so schön und wärmte nicht nur genug, um mich meines Mantels zu entledigen, sondern auch, um die Wärme richtig aufzusaugen. Und der Blick auf die Schweizer Alpen war einfach fantastisch …

Wir haben die Sonne genossen, geredet, gelacht und diskutierend den Ausblick genossen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde sind wir dann weiter hinaufgelaufen.

Der Pfannenstiel befindet sich an seinem höchsten Punkt auf 798 m ü. M. Wir sind dann oben ins Restaurant gegangen, um etwas zu trinken. Normalerweise nehme ich ja immer etwas mit, aber am Samstag hatte ich nur meine kleine Tasche dabei und so hatte ich keinen Platz, um eine Flasche darin zu verstauen. Und da ich wusste, dass es dort ein Restaurant gibt, habe ich darauf verzichtet.

Wir haben noch ein bisschen Zeit draussen verbracht, bevor wir zum Aussichtsturm gegangen sind. Und nein, ich bin nicht hinaufgestiegen. Das wäre sicher noch ein Erlebnis mehr gewesen, doch ich konnte mich mit meiner Höhenangst wirklich nicht dazu überwinden.

Dafür war es auf dem Rückweg nicht weniger schön. Mit Blick auf den oberen Zürichsee und die Glarner Alpen war es auch hier toll, selbst wenn Wolken aufzogen.

Nach einer Weile bekamen wir dann doch etwas Hunger und gingen noch einmal ins Restaurant. So blieben wir dort auch noch einmal eine Stunde oder so, assen und tranken etwas, bis wir uns auf den Rückweg machten, um die Bank noch einmal aufzusuchen und zu warten, bis die Sonne unterging.

Leider hatten sich Wolken vor die Sonne geschoben, sodass es keinen schönen Sonnenuntergang gab. Also sind wir noch etwas weitergefahren.

Mein Freund machte den Vorschlag, mir noch einen Aussichtspunkt zu zeigen. So brachte er mich zurück über den See und anschliessend hinauf zu dem besagten Aussichtspunkt.

Inzwischen war es dunkel, und wir spazierten durch den dunklen Wald. Etwa 20 Minuten später standen wir auf der Plattform und konnten auf die erleuchtete Stadt schauen..

Und so ging ein Tag voller schöner Momente, viel Sonne, schöner Ausblicke und toller Gespräche und Diskussionen zu Ende.

 Mit offenen Augen durch die kleinen Wunder des Lebens.

7 Gedanken zu „Zwischen Alpenpanorama und Lichtermeer“

    1. Gell, ich hätte nie gedacht das ich es mit dem Handy so einfangen kann, also das mit den Nachaufnahmen. War wirklich imposant. Wär einfach schön gewesen wenn es Frühling oder noch besser, Sommer gewesen wäre, denn dann hätte man’s noch etwas länger geniessen können.

  1. Hat mir gut gefallen, der Ausflug mit dir und deinem Freund, von dem ich bisher nichts wusste. Da muss ich mein Verhalten jetzt ein wenig zurück nehmen, denn du bist vergeben und gut so ..

    1. Hm, nein, ich bin nicht vergeben. Er ist einfach mein Freund, mein bester Freund. Irgendwie scheinen da sprachliche Missverständnisse zu bestehen. Nur schon zwischen Deutsch und Schweizerdeutsch. Und auch gibts anscheinend unterschiede zwischen den Generationen. hab gestern gelernt das es „Meinen Freund“ so wie wir das früher gemeint haben, nicht mehr gibt. Da hat sich einiges getan… Jetzt sind das alles Kollegen. Kollegen sind für mich aber Menschen mit denen ich zusammen arbeite. Und Bekannter wär definitiv nicht die Richtige Bezeichnung. Also wegen mir musst du dich nicht einschränken, ausser du magst das ändern. 🤭 Wenn sich hinsichtlich meines Status was ändern würde, dann werden hier neue Themen auftauchen.

      1. Huhu, mein Lieblingskind ❤️

        Hier sagt man in einem solchen Fall: „Ich war mit ‚einem‘ Freund unterwegs usw.“ oder: „Ich war mit meinem ‚besten‘ Freund unterwegs usw.“ Die Verbindung „Mein Freund“ bedeutet hier meistens, aber auch nicht immer, dass man mit ihm liiert ist.

        Aber auch eine feste Verbindung ist ja kein Hindernis, zusammen etwas augenzwinkernd zu schäkern. Mehr brauch ich auch nicht. Wir sind ja hier nicht in einer Kuppelshow von RTL2 🤣😂

        1. Okay, danke für die Differenzierung.

          Und was das schäkern angeht, das seh ich so wie du 🤭 😜 Das seh ich so wie du. Oh, Göttin bewahre… Zum Glück nicht!

          In diesem Sinne, mein Herzblatt, bis bald 😘

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