📅 27. Oktober 2026
☀️ Heute darf es leicht werden, 5-18 °C
Hallo du liebe Seele 🤍
Was für ein wunderschöner Morgen das doch ist. Sonnenaufgang mit Nebel, blauem Himmel. Heute geht es mir wirklich gut, ich hab schon das Bad geputzt, Bettwäsche ist auch schon in im Trockner, Dann Badezimmerzeug ist auch schon am waschen, ja, heute bin ich bin motiviert und freu mich jetzt auf die Kurzgeschichte die Anja für Mamenu übernimmt solange sie noch in der Blaupause ist. Die könnte ja auch wieder gruslig werden, wenn man den Titel anschaut.
Die Nacht der Schatten
Es war Halloween. Draussen war es schon eine Weile dunkel, und der Wind trieb buntes Laub und den Nebelschwaden über die Strasse. Ich sass gerade mit einer Tasse heisser Ovomaltine vor dem Fenster, als ich plötzlich ein markerschütternden Schrei hörte.
Zuerst dachte ich, es wäre nur ein Fuchs, der wieder einmal sein Revier verteidigte. Sein Warnruf klang täuschend echt, fast wie eine Frau in Todesangst.. Doch dann klopfte es dreimal an der Tür.
Klopf. Klopf. Klopf.
Ich nahm meinen Mut zusammen, der mir gerade in die Hose gerutscht war, und ging langsam zur Tür. Als ich sie öffnete, war niemand zu sehen. Auf der Fussmatte lag nur ein Zettel. Ich schaute nach draussen. Da musste doch jemand sein! Aber ich sah und hörte nichts. Schliesslich bückte ich mich und hob den Zettel auf.
Darauf stand mit krakeliger Schrift:
„Komm um 23:59 Uhr zum Brunnen am Waldrand. Aber komm allein.“
Eigentlich hätte ich den Zettel einfach zerknüllen und in den Abfall werfen sollen. Doch meine Neugier war grössr als meine Angst.
Also zog ich meinen Mantel an und machte mich auf den Weg. Der Mond stand voll und hoch am Himmel und irgendwo rief eine ängstliche Frauenstimme nach Jemanden.
Als ich am Waldrand ankam, sah ich plötzlich ein geheimnisvolles Licht zwischen den Bäumen. Ich ging näher und entdeckte dort den besagten Brunnen. Das Licht schien aus seiner Tiefe zu kommen.
Ich blieb stehen und überlegte, was ich tun sollte. Denn ehrlich gesagt: Das war mir echt nicht geheuer. Warum leuchtete es aus den Tiefen des Brunnens? Wollte ich das wirklich herausfinden?
Nein.
Ich beschloss, nach Hause zurückzukehren.
Da hörte ich hinter mir Schritte.
Langsam drehte ich mich um.

Vor mir stand eine grosse Gestalt, gehüllt in einen langen, dunklen Mantel. Sie sagte nichts und bewegte sich nicht. Sie stand einfach da, so nah, dass ich eigentlich ihre Wärme hätte spüren müssen. Doch ich spürte nichts. Nicht einmal einen Atemzug konnte ich hören.
Was war hier nur los?
Die Gestalt sagte mit einer dunklen, rauen Stimme: „Du hast etwas vergessen.“
„Was?“, flüsterte ich.
Sie zeigte auf den Brunnen. Ich kniff die Augen zusammen und versuchte, im Dunkeln etwas zu erkennen. Doch ich konnte nicht einmal sagen, wer oder was da vor mir stand. Ich wollte nachfragen, was die Gestalt meinte, als ich erneut zum Brunnen blickte.
Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken.
Dann schlug die Uhr Mitternacht und alle Lichter gingen aus.
Als sie wieder angingen, war die Gestalt verschwunden.
Nur der lange, dunkle Mantel des geheimnisvollen Mannes lag noch vor meinen Füssen.
Seit dieser Halloween-Nacht weiss ich, dass man mit allem rechnen muss und man niemals naiv irgendeiner einer Nachricht alleine nachgehen sollte.
Denn manchmal sind die Dinge, die wir für unmöglich halten, viel näher, als wir denken.
So, es wurde nicht ganz so wie ich das wollte, aber man kann sie lesen 😅
Manchmal braucht eine Geschichte nur ein paar Lücken, damit unsere Fantasie den Rest erzähl
