Bücherwelten

Internationaler Tag der Buchliebhaber: 10 spannende Fakten über Bücher

📅 9. August 2023
🌦️ Wann wird es endlich wieder Sommer, 13-23 °C

Hallo du liebe Seele 🤍

Es regnet… ach was? Eigentlich haben die Wetterfrösche gesagt das kein Regen in Sicht sei, aber ja, die haben’s auch nicht mehr im Griff. Die können kaum mehr 3 Tage im Voraus das Wetter vorhersagen, aber spannend, das Klima oder Jahrzehnte oder Jahrhunderte ist kein Problem. Ja genau 🙄

Aber heute geht es nicht um’s Wetter oder das Klima, sondern um Bücher. Ein Herzens-Thema von mir und vielen anderen. Heute, wie immer am 9. August, wird der International Book Lovers Day gefeiert.

Würdest du dich auch zu den Bibliophilen zählen?

Menschen, für die Bücher mehr sind als nur Blätter zwischen 2 Buchdeckeln? Die Bücher sammeln, sie hegen und pflegen? Abstauben, mit Freude immer wieder neu im Regal einordnen, die sie auch einfach gerne ansehen wie andere ein Bild an der Wand? Nicht das ich keine Bilder an den Wänden haben, aber Bücher, ohne sie wär für mich eine Wohnung alles andere als heimelig. Fehlt etwas…

Fun-Facts zum Thema Bücher

Das längste Bücherregal der Welt

Hält John Q. Benham aus Avoca – Indiana (USA). Er besitzt, laut Guiness Buch der Rekorde, mit mehr als 1,5 Millionen Bänden die weltweit größte private Büchersammlung, die er in seiner zweigeschossigen Garage und teilweise unter Planen im Garten lagert.

Ab wann ist ein Buch ein Buch?

Wusstest du, dass die UNESCO für ihre Buchstatistik eine ganz bestimmte Definition verwendet? Danach gilt eine nichtperiodische Veröffentlichung ab 49 Seiten als Buch. Alles darunter, aber mindestens fünf Seiten, fällt in dieser Definition unter Broschüre.

Für mein Empfinden find ich Bücher die unter 250 Seiten aufweisen, eher eine dickere Broschüre.

Jüngste Autorin

Die jüngste kommerziell veröffentlichte Autorin ist Dorothy Straight. Sie schrieb 1962, im Alter von gerade einmal vier Jahren, für ihre Grossmutter das Buch „How the World Began“. Veröffentlicht wurde es zwei Jahre später.

Das kleinste Buch in einer gedruckten Auflage

Ist kleiner als ein Streichholzkopf: 2,4 mal 2,9 Millimeter misst das gedruckte Werk des Künstlers Josua Reicherts. Obwohl es nur 32 Seiten hat, gilt es als das winzigste Buch der Welt. Es zeigt alle Buchstaben des Alphabets, und die Seiten lassen sich nur mit einer Pinzette umblättern.

Das grösste Buch

Das wohl ungewöhnlichste „grösste Buch der Welt“ steht in Myanmar. In der Kuthodaw-Pagode in Mandalay befinden sich 730 Marmortafeln, auf denen der buddhistische Pali-Kanon eingemeisselt wurde. Jede dieser Tafeln ist etwa 1,07 Meter breit und 1,53 Meter hoch. Da beide Seiten beschrieben sind, umfasst das Werk rund 1.460 Seiten

Ein besonders schweres Buch

Das Werk L’Apocalypse von Joseph Foret wiegt unglaubliche 210 Kilogramm. Es entstand zwischen 1958 und 1961. Salvador Dalí war daran beteiligt und gestaltete unter anderem den aufwendig verzierten Einband.

Erstes auf einer Schreibmaschine geschriebenes Buch

Hier wird es spannend, denn lange galt Mark Twains „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ als erstes Buch, dessen Manuskript mit einer Schreibmaschine erstellt wurde. Twain selbst behauptete das sogar. Spätere Recherchen zeigen allerdings, dass „Life on the Mississippi“ wahrscheinlich das erste Buch war, das in getippter Form bei einem Verlag eingereicht wurde.

Mark Twain besass übrigens bereits seit 1874 eine Remington-Schreibmaschine.

Redewendung

Diese Redewendung kennt jeder, aber weisst du auch woher diese Redewendung überhaupt herkommt?

Ein Buch aufschlagen

Bei manchen alten Büchern konnten die Schliessen so fest sitzen, dass man tatsächlich einen beherzten Schlag auf den Buchdeckel brauchte, damit sie aufsprangen. Daher wird die Redewendung mit dem „Aufschlagen“ des Buches in Verbindung gebracht..

Früheste namentlich bekannte Autorin…

ist Encheduanna. Sie wurde ca. 2300 v. Chr. im damaligen Mesopotamien geboren.

Eine der ältesten Bibliotheken…

Die Vatikanische Apostolische Bibliothek gehört zu den ältesten Bibliotheken der Welt. Ihre heutige Institution wurde 1475 offiziell gegründet, ihre Sammlungsgeschichte reicht allerdings deutlich weiter zurück. 

Der erste Bahnhofsbuchstand

Am 1. November 1848 eröffnete W. H. Smith seinen ersten Bahnhofsbuchstand an der Londoner Euston Station.

Wie viele Bücher liest Frau und Herr Schweizer im Durschschnitt?

Auch dazu gibt es interessante Zahlen. Laut Bundesamt für Statistik haben 83 % der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren in den vergangenen zwölf Monaten mindestens ein Buch gelesen, E-Books eingeschlossen. Knapp 30 % lasen sogar mehr als ein Buch pro Monat.

Die Grafik zeigt ausserdem, wie sich das Lesen auf Bücher, E-Books und Comics verteilt hat.

Die Zahlen sind allerdings schon ein paar Jahre alt. Sie stammen aus der Erhebung zum Kulturverhalten von 2019 und sind deshalb eher ein kleiner Blick zurück als eine aktuelle Momentaufnahme.

77 Prozent der Deutschen lesen laut einer Studie von Statista höchstens 20 Bücher im Jahr, tendenziell eher weniger. Nur 11 Prozent der 1000 Befragten gaben an, dass sie bis zu 35 Bücher jährlich lesen und 12 Prozent sagten, sie lesen mehr als 35 Bücher. 

Wie viele funktionale Analphabeten gibt es?

In der Schweiz sind es rund 800’000 Personen, also ca. 10% der Bevölkerung. In Deutschland liegt es ähnlich hoch.


Ich könne noch sehr viel mehr Fakten finden, aber ich denke, das genügt erstmal. Aber warum zähle ich mich zu den Bibliophilen oder gar zu en Biblophagen.

Ich liebe Bücher einfach, inzwischen lese ich zwar auch eBooks, gezwungenermassen wegen Platzmangels, aber an ein physisches Buch kommt ein eBook einfach nicht an. Klar, es geht um die Geschichte, was nutzt mir ein Buch in der Hand wenn ich mit der Geschichte nichts anfangen kann oder mit dem Thema das da behandelt wird? Nicht’s… eben. Und dennoch… Es ist was ganz anderes, ein gedrucktes Buch regt so viel mehr Sinne an. Die Haptik ist doch ne ganz andere, als wenn ich ein eReader oder iPad oder sonst ein Tablet halte. Riechen tut das elektronische Teil auch nicht. Und man kann’s auch nicht in ein Regal stellen und dekorativ präsentieren. Aber ja, klar, eBooks haben auch ihre Vorteile, zum Beispiel brauch ich kein Licht wenn ich nachts lesen möchte. Denn das Tablet oder der eReader hat sein eigenes Licht, logisch und man kann vieles, nicht nur die Helligkeit, anpassen. Wenn man mehrere Bücher mit sich schleppen muss oder will, sind natürlich eBook die erste Wahl. Nicht nur wegen Gewicht sondern auch aus Platztechnischen Gründen.

Aaaaaaabeeeeeer… 🙈 Es ist nicht das selbe und ich lese noch immer viel viel lieber ein gedrucktes Buch.

Wie seht ihr dass? Lest ihr überhaupt gerne? Wenn ja, gedrucktes Buch oder eBook? Oder wie ich beides, aber was überwiegend? Wie viel lest ihr pro Jahr.

So, nun wünsch ich euch einen schönen Tag, ein spannendes Buch und ein entspannten Feierabend wenns dann soweit ist. Ansonsten für die Glücklichen die noch in den Ferien sind, noch einen wunderbaren Tag mit vielen Lesestunden!

Ganz liebe Grüsse euch – Alexandra

8 Gedanken zu „Internationaler Tag der Buchliebhaber: 10 spannende Fakten über Bücher“

  1. Hi, liebe Alexandra
    wir lieben physische Bücher als passionierte Büchersammler. Wir leben in unserem Haus umgeben von über 15.000 Büchern und zwei Buchfeen Siri und Selma. Da wir an der Begrenzung sind, was wir in unserem Haus unterbringen können, spenden wir oft Bücher ganzer Sachgebiete wie zuletzt 700 Bände Esoterik an Charity Shops (wir wissen nicht, wie man das auf Deutsch sagt, SORRY), um Platz für neue Bücher zu schaffen. Besonders freuen sich unsere Buchfeen und wir uns über Erstauflagen und signierte Exemplare. Allerdings ist eine solche Bibliothek eine ziemliche Aufgabe: Erstens alle Bücher alphanumerisch zu ordnen und in unser Library Program aufzunehmen, so dass wir den Standort schnell finden und Bücher nicht doppelt anschaffen.
    Wir lesen auch relativ viel, aber zu Ende nur die Bücher, die uns beim Anlesen gefallen. Vielleicht sollten wir sagen, dass Kb professioneller Leser, Lektor und Autor war. Deswegen bekommen wir immer noch fast täglich Bücher in der Hoffnung, dass wir sie rezensieren oder einem unserer Verlage empfehlen, zugesandt.
    Huch, jetzt müssen wir uns um Haus und Hof kümmern.
    Mit herzlichen Grüßen vom kleinen Dorf am großen Meer
    The Fab Four of Cley
    🙂 🙂 🙂 🙂

    1. Hallo Klaus,

      wow, ja das kann ich mir gut vorstellen was für eine Aufgabe dies ist, aber es ist doch auch eine sehr schöne. Ich umgebe mich sehr gerne mit Büchern, also ja, das wär auch ein Ort wo ich mir vorstellen könnte zu arbeiten. Mein Job in der Buchhandlung damals ha ich auch sehr genossen.

      Ich wünsch euch weiter viel Spass mit eurer Bibliothek und viel Erfolg mit dem weiter vermitteln.

      Liebe Grüsse aus dem sonnigen Zürich!

      Alexandra

      1. Liebe Alexandra

        In Zürich war ich früher regelmäßig, um in einer Buchhandlung in der Altstadt Vorträge zu halten und Bücher zu signieren.

        Und wir lieben Martin Suters Bücher und lernten ihn auch kennen.

        Liebe Grüße vom sonnigen East Anglia
        The Fab Four of Cley
        🙂 🙂 🙂 🙂

        1. Oh wirklich? Wie schön. Wer weiss, vielleicht zieht es dich irgendwann wieder mal hier her nach Zürich. Die Altstadt ist aber auch toll.

          Ich muss gestehen, ich hab noch nie ein Buch von ihm gelesen, ja, Asche auf mein Haupt.

          Liebe Grüsse
          Alexandra

  2. Liebe Alexandra,

    vielen Dank für deine wieder einmal sehr nette und sympathische Antwort. Ich freue mich wirklich sehr darüber.

    Das mit den Komplimenten ist so eine Sache – ich finde, wenn man sie macht, dann müssen sie auch ehrlich und ernst gemeint sein. Heute ist man ganz schnell „Schatzi, Mausi, Bärchen, Hase“ oder oder was auch immer und jeder hat einen plötzlich lieb. HDL verkommt zur Floskel und das ist irgendwie so gar nicht meines. Von daher, wenn ich hier etwas schreibe oder sage, dann ist es auch wohl bedacht und so gemeint!

    Und weißt du was ich jetzt tue? Ich verrate dir einfach mal, welches Buch ich zuletzt gelesen habe. Es ist ein Sachbuch, aber als solches für äußerst gelungen. Es heißt „Machtverfall“ und geschrieben hat es der Journalist, Robin Alexander. Für mich, als politisch interessierten Menschen und jemanden, mit dem selben Hintergrund, sind Alexanders Analysen und Beschreibungen wie ein heimlicher Blick durch das Berliner Schlüsselloch. Mir gefällt das sehr.

    Also nochmals, vielen Dank und dann schwebt mir da so ein Wort durch den Kopf, auf das du eingegangen bist und von dem ich gerade nicht weiß, wie ich es einbauen soll. Na, vielleicht so.

    Es grüßt dich herzlich,
    Giannis, der Ersatzgrieche und Esel mit zwei Ohren!

    Hab einen schönen Tag!

    1. Nichts zu danken. Aber ich bin da ganz deiner Meinung, ein Kompliment muss ehrlich und ernst gemeint sein, Sonnst ist es Heuchelei!

      Das mit den Kosenamen, ja, das hat so eine Eigendynamik angenommen. Aber die, wie Schatzi zum Beispiel, teile ich sehr spärlich, und die sind in meinem engsten Kreis. Ihr Lieben ist für mich sehr oberflächlich und allgmemein gehalten aber etwas persönlicher als nur Hallo ihr. Hahaha … Aber du hast da völlig recht.

      Das ist lieb, aber genau das ist es ja, wenn jemand mit ein wirklich ernst gemeintes Kompliment macht. Das ist mir immer sooooo peinlich.

      Das find ich toll, das du dein letztes Buch so ein guter Griff war. Klingt auch interessant. Das Thema natürlich hochaktuell.

      😁 Na dann, hab auch du einen schönen Tag lieber Giannis und halt deine beiden Öhrchen steif!

      Alexandra

  3. Hallo liebe Alexandra,

    du schaffst es echt immer wieder. Egal ob du ganz leise und still von dir und deinen Emotionen schreibst oder fröhlich mit Fakten zum Thema „Buch“ um die Ecke kommst, dein Blog fasziniert mich einfach. Vielen Dank für deine tollen Texte.

    Zu deinen Fragen:

    Für mich war Lesen immer mit Lernen verbunden und von daher empfand ich es auch nie als etwas wirklich Spannendes oder gar als etwas, was man gerne in seiner Freizeit tut.

    Über die Jahre hat sich das allerdings deutlich geändert. Ich lese heute gerne mal wieder, auch wenn ich immer noch kein Freak in dem Sinne bin 😉

    Wenn ich lese, dann gerne digital. Mit der richtigen App hat man heute ja immer das neuste Buch direkt auf dem Tablet! Da gibt es tolle Sache. Mich zieht es aber auch wieder zu echten Seiten, zu dem Duft von Papier und zu den Eselsohren, die einen wissen lassen, da war gestern Schluss!

    Liebe Grüße
    Giannis

    1. Lieber Giannis,

      man, du berührst mich wirklich immer wieder. Auch wenn ich mich mit Komplimente immer sehr schwer tut, danke ich dir aber natürlich von Herzen, denn sie schmeicheln mir natürlich dennoch und ich bin immer dankbar solche Rückmeldungen, also Rückmeldungen im allgemeinen, solange sie respektvoll und mit Anstand vorgetragen werden.

      Oh, ja das kenn ich auch. Als Kind hab ich nie freiwillig was gelesen, da ich durch die Leghastenie mich schon jeden tag durc die Schullektüre kämpfen musste. Das lesen für mich persönlich hab ich erst entdeckt als ich aus der Schule raus war und ich lesen konnte was ich wollte und das in meinem Tempo, und seid da hat’s mich dann gepackt und auch nicht mehr losgelassen und ich bin wirklich dankbar das ich es damals versucht hatte.

      Aber ich find es schön das du wenigstens ab und an mal zu einem Buch greifst und die von den Worten durch die Seiten tragen lässt. Es kommt ja auch nicht drauf an wie viel man liest. Ich hatte schon alle möglichen Phasen durchgemacht was das lesen angeht. Ich find es einfach wichtig, das man wenigstens ab und an mal liest. Also nicht nur dass was man muss, sondern eben auch etwas das einem wirklich als Seelennahrung dient.

      ESELSOHREN 🤯 Aber ja, ein psysisches Buch ist doch was anders.

      In dem Sinne wünsch ich dir ein spannendes nächstes Buch! Vielleicht magst ja dann auch mal was drüber erzählen 😉

      Wunderschöne und sonnige Grüsse
      Alexandra

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