Deep Talk

Deep talk: Über das Schreiben & den Blog 3

15 bis 29 Grad

Hallo du liebe Seele 🤍

Ich hoffe du bist gut in die neue Woche gestartet und natürlich auch den Montag voll mitgenommen. 🤣 Ich bin echt leicht daneben heute. Dachte heute geh ich zu meiner Nageltante. Tja, was soll ich sagen, der Termin ist erst morgen. Gott sei Dank ist die im Dorf. Also keine 10 Min. zu Fuss. Irgendwie bin ich voll durcheinander… keine Ahnung warum… Egal… also nehm ich mir jetzt halt die Zeit um diesen Beitrag jetzt zu schreiben, nicht erst heute Abend.


Wie fühlt es sich für dich an, so persönliche Texte öffentlich zu teilen – befreiend, verletzlich, beides?

Oh wow… Das ist wirklich eine sehr gute Frage. Die ich wirklich nicht so leicht zu beantworten weiss.

Also, so das typische befreiende Gefühl stellt sich eigentlich nie ein. Eher im Gegenteil… Egal welchen Beitrag ich schreibe, egal zu welchem Thema… ich ach mir zum Schluss eher folgende Gedanken

  • Ich zweifle am Text.
  • Ich frag mich, ob er zu persönlich ist.
  • ich hab Angst, missverstanden zu werden.
  • Ich überlege, ob Menschen denken könnten, ich übertreibe.
  • Ich feil stundenlang an Formulierungen.
  • Und nach dem Veröffentlichen bin ich gespannt und auch etwas nervös, wie er aufgenommen wird.

Also nein, ich fühl mich definitiv nicht befreit.

Ist es dann verletzlich? 🤔 Hm… ich glaube auch das trifft es irgendwie nicht richtig. Wie würde ich es denn sonst beschreiben:

Es fühlt sich an, als würde ich jedes Mal ein kleines Stück meiner Schutzmauer abbauen.

Nicht, weil ich es unbedingt möchte, sondern weil ich glaube, dass Ehrlichkeit wichtig ist.

Fazit

Es fühlt sich für mich definitiv nicht befreiend an. Eher verletzlich.

Mit jedem persönlichen Beitrag mache ich mich ein Stück sichtbarer. Und das kostet mich Überwindung. Jedes Mal frage ich mich, ob ich zu viel erzähle. Ob ich missverstanden werde. Ob andere mich danach anders sehen.

Trotzdem veröffentliche ich diese Texte.

Nicht, weil es leicht ist. Sondern weil ich hoffe, dass irgendwo jemand sitzt, der sich darin wiederfindet und merkt:

„Ich bin damit nicht allein.“

Und je länger ich über die rage nachdenke, je mehr wird mir bewusst, das ich vielleicht auch für die alte Alexandra schreibe.

Es ist für mich nicht befreiend. Es ist verletzlich. Aber ich glaube, manche Wahrheiten sind wichtiger als das Bedürfnis, sich zu verstecken.


Wie fühlt sich für dich das schreiben an?

Ich wünsch dir einen schönen Montagnachmittag und geniess die milden Temperatur noch 🤣 Ja, es sind milde wenn man bedenkt welche aus auf uns zukommen die Tage.

Alles Liebe und bis morgen

Alexandra

2 Gedanken zu „Deep talk: Über das Schreiben & den Blog 3“

  1. Ich habe schon meine ganzes Leben lang immer mal Tagebuch geführt.
    Ich nutze es um meine Gedanken zu sortieren.

    Ein Tagebuch in Blogform ermöglicht es mir, nicht nur meine Gedanken zu sortieren, sondern auch mich auch mit euch darüber auszutauschen.

    Gerade weil ich anonym blogge, ist es für mich befreiend.

Danke, dass du dir Zeit für diesen Beitrag genommen hast. Wenn du magst, hinterlass mir einen Kommentar – ich freue mich auf deine Gedanken.