Cover Wednesday, Psycho- / Thriller

Cover Wednesday #74

6 bis 13 Grad

Guten Morgen meine liebe Seele,

wie fühlst du dich heute? Ich bin heute etwas später in den Tag gestartet. Ich nehm es heute gemütlich und ich mach mich jetzt auch gleich an die Suche für ein passendes Cover. Mal sehen, letzte Woche lag ich ja falsch, aber da ich eh kein passendes Cover gefunden habe, liess ich es stehen. Aber heute sollte ich eins finden. Also lass mich mal suchen gehen…


Zeige ein blaues Cover

Heute gibt es ein Cover von einem Buch welches ich schon vor längerem gelesen habe, nämlich vor 10 Jahren. Wobei ich sagen muss, ich hab das Buch damals abgebrochen. Nach einem Drittel glaube ich. Da ich auch abgebrochene Bücher bespreche, nicht in einer herkömmlichen Rezension, werd ich das hier auch noch mal anhängen. 😉

Werbung | Rezensionsexemplar

Format: Taschenbuch | Seite: 192 | Erschienen: 2016 | Verlag: Orte Verlag
ISBN: 978-3-85830-193-2 | Preis: Vergriffen

Wann hast du das Buch gekauft? 

Das Buch hab ich nicht gekauft, ich habe es als Rezensionsexemplar vom Autor selber angeboten bekommen.

Was hat dich damals dazu bewogen das Buch an zu nehmen? 

Nun, als erstes unterstütze ich gerne Autoren die nicht bekannt sind, zweitens möchte ich auch Schweizer Autoren eine Chance geben etwas mehr Bekanntheit zu erreichen und drittens, ja da gibt’s noch einen Grund, der Klappentext der mir eigentlich sehr gut gefallen und mich neugierig gemacht hat.

An welcher Stelle hast Du beschlossen, dass es reicht? 

Ich habe 1/3 gelesen. Ich grübelte schon früher darüber nach aber ich geben einem Buch immer mindestens 1/3, manchmal, wenn ein Buch doch eine gewisse Dicke erreicht, dann manchmal auch etwas mehr. Aber hier haben die 1/3 echt gereicht.

Was hat Dir an dem Buch trotzdem gefallen? 

Ehrlich, ich kann wirklich nicht sagen. Warum? Einfach weile so anstrengend war das Buch zu lesen.

Welcher Charakter hat so richtig genervt? 

Bis zu dem Zeitpunkt gab es keinen Charakter der mir auf die Nerven ging.

Welcher Charakter ist Dir trotzdem sympathisch gewesen? 

Also mir hat Herr Eckart gefallen. Ich kann ihn vor mir sehen wie er durch sein Gewächshaus wuselt um seine Pflanzen und Züchtungen zu pflegen und zu bestaunen. Ich könnte mir auch gut vorstellen mit ihm über so machen Thema zu reden.

Was möchtest Du dem Autoren zu seinem Werk sagen? 

Ich mag Details, aber es kann auch zu viel sein, welche der Geschichte einfach die Spannung nimmt. Ich hätte gerne gesagt das ich das Buch einfach super gefunden habe doch ich fragte mich immer, wann wird es endlich mal spannend. Wann passiert mal was das mich dazu bringt das Buch weiter lesen zu wollen? Dieser Zeitpunkt, diese Situation, kam leider nicht, oder sind eben, für mich, viel zu spät gekommen. Für das es als eine Art Thriller beworben wird, ist es definitiv zu langweilig. Und bei nicht mal 200 Seiten sollte es früher los gehen.

Wirst Du dem Buch noch eine zweite Chance geben? 

Nein, definitiv nicht. Tut mir Leid. Mir fällt es ja immer schwer ein Buch abzubrechen. Und ich bin so dankbar das es so selten vor kommt.

Wirst du dem Autor noch eine Chance geben?

Hm… ich weiss es wirklich nicht. Ich denke das ich mit dem Schreibstil meine Mühe hatte. Auch wenn ich nicht genau sagen kann was das Problem war, vielleicht war die Umsetzung einfach für mich zu harzig. Denn ich hatte oft das Gefühl das der Autor zwar viel geschrieben aber nicht viel zu erzählen hatte. Die Geschichte konnte mich einfach nicht packen.


So, dieses mal hat’s gut geklappt und ich hab eins Gefunden.

Ich werd mich später noch mal melden, mit dem Beitrag zu Royusch Fotoprojekt. Da hab ich die Tage nämlich passende Fotos machen können. Also dann, bis später.

Alles Liebe, Alexandra

9 Gedanken zu „Cover Wednesday #74“

  1. Ich hab irgendwann keine Rezensionsexemplare mehr angenommen, die mir von Autoren auf privater Basis angeboten wurden. Bei einem Buch, das mir so gar nicht gefallen hat (wie Dir dieses hier) finde ich es sehr schwer, nette aber konstruktive negative Kritik abzugeben. Ich weiß genau, dass der Autor auf ein positives Feedback wartet und ich zerstöre dann seinen Traum.

    1. Ach, im gross und ganzen hatte ich immer Glück. Und ehrlich, meistens werden mir die Rezensionsexemplare ungefragt zugesendet. Schon immer. Aber wenn ich wählen kann, lehne ich auch mal ab, einfach weil es Zeitlich nicht passt oder das Thema einfach nicht meins ist.

      Ja klar, ab er wer sich die Mühe macht, und meine Rezensionen liest bevor er mich anfragt weiss, das ich immer ehrlich bin. Solange man keinen Verriss draus macht find ich konstruktive Kritik angebracht und auch ehrlich. Klar, der Autor gibt sein Herzblut in das Buch, aber ich auch die Zeit, und nur weil ich es nicht gut finde, heisst das ja lange nicht, das andere auch schlecht finden. Ich bin ein kleines Licht also sollte meine Meinung nicht gleich den Traum zerstören.

      1. Ungefragt wurde mir nur 2 x ein Rezi-Ex zugesandt. Eines vom Verlag und eines von einer Privatperson. Das war so schlecht, das kann ich gar nicht in Worte fassen.

        Üblicherweise bekomme ich Rezi-Anfragen über die E-Mail-Adresse im Blog. Anfangs hab ich fast alles angenommen, später dann selektiv und irgendwann hab ich damit aufgehört. Seit über 1 Jahr lese ich ja auch keine Rezensionsexemplare mehr (nur noch in ganz großen Ausnahmefällen), weil mich das Rezensieren innerhalb einer Frist in Stress gebracht hat.

        Klar sind wir kleine Lichter – aber eine negative Rezension tut dem Autoren immer weh, egal ob sie berechtigt ist oder nicht.

        Ich folge einer Autorin auf Instagram – ihr 1. Buch war richtig, richtig gut. Alles was danach kam, war nicht gut und das wurde von den Rezensenten auch so rübergebracht. Sie hat lange überlegt, ob sie mit dem Schreiben aufhören soll …… verschenkte Zeit, wenn das Buch beim Leser nicht ankommt.

        1. Ich rezensiere ja inzwischen auch nur noch sehr selten mal ein Buch. Und da ich kein reines Bücherblog mehr habe, und ich lange nicht mehr gelesen habe. bekomme ich auch kaum mehr welche. Damals wars ganz schlimm, also vor 2017. Da bekam ich zu Hochzeiten bis zu 10 Bücher pro Monat. Und meine, die ich selbst kaufte und lesen wollte, stapelten sich. Bis ich dann kommuniziert habe auf meinem Blog, das ich jetzt aussortiere wenn man mir einfach so Bücher schickt. Das man damit rechnen muss das ich ein buch nie lesen werde oder es sicher nicht zeitnah in die Hand nehme. Da wurde es dann auch bissi besser, aber nicht viel.

          Ja, Kritik tut immer weh, weil man ja hofft, aber eben, es ist auch unrealistisch das allen das Buch gefällt. Den Anspruch sollte kein Autor haben. Also niemand sollte davon ausgehen das alle anderen auch alles gut findet was man macht. Das bring nur Enttäuschung.

          Das ist hart. Aber ich hoffe sie hat nicht aufgehört wenn es ihre Leidenschaft ist.

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