Hallo du liebe Seele ☺️
Heute gibt es nicht nur seit langem wieder mal eine Rezension, sondern eine längst überfällig Fortsetzung. Nämlich den 3. Band der Neon God’s – Heptalogie. Den 2. Teil hab ich ja schon vor par Monaten zu Ende gelesen, nämlich am 2. September letzten Jahres. Also wird es Zeit da weiter zu lesen. Schliesslich stehen die restlichen Bände auch schon auf dem SuB . Ich möchte Reihe dieses Jahr abschliessen.
Da ich nicht spoilern möchte, sollte man vorsichtig sein, ohne etwas zu verraten gehts es nämlich nicht. Solltest du vorhaben die Bücher zu lesen solltest du vielleicht den Teil, „Die Geschichte“ auslassen oder nur die Rezension zum ersten Teil lesen. Es sind zwar in sich abgeschlossene Geschichten (also der Protoganisten) aber dennoch ist die Story fortlaufend.

Verlag: LYX | Genre: Mythologie
ISBN: 978-3736319813 | Preis: D & A – 15.34 & 17 / CH – 23.90 sFr
Inhalt
Hallo, mein Name ist Helena, Helena Kasios und ich werde am Wettkampf um den Titel des Ares teilnehmen. Ich will endlich aus meinem goldenen Käfig ausbrechen, mein Leben selbstständig gestalten und mich nicht zu einer Spielfigur machen lassen. Dass ist meine Chance ein eigenständiges Leben zu führen. Ich muss dazu einfach die 3 Prüfungen bestehen die, die Anwärter auf den Titel bestehen müssen. Und wenn ich dann Ares bin, gehöre ich zu den Dreizehn. Dieser Titel bringt mir nicht nur die Freiheit die ich mir so sehnlichst wünsche, nein, er bringt auch Macht mit sich. Aber vor allem geht es mir um meine Freiheit.
Doch mein Bruder, der neue Zeus, will mich dem Gewinnern zur Frau geben. Als Geschenk, und dass bringt mich so auf die Palme das ich mich nicht mehr davon abhalten lasse an diesem Kampf teil zunehmen. Jetzt ist es mehr als nur ein Title, der Kampf um die Freiheit sondern es geht darum mich selbst zu retten. Denn ich habe keinen Bock jemandem’s Trophäe und Spielzeug zu sein.
Der Anfang
„Ich bin verdammt spät dran“, Murmel ich vor mich hin. Der Flur des Dodona Towers sind zum Glück vollkommen leer, aber das macht das Ticken der Uhr in meinem Kopf nur schlimmer. Heute ist der Abend, an dem sich alles verändert.
Seite 9
Titel & Cover
Der Titel ist der selbe, bis auf den Sub-Titel, der zeigt an mit welchen Protagonisten wir es in diesem Band zu tun haben. Das Cover ist ziemlich schlicht gestaltet, wie die anderen beiden auch schon, sie unterscheiden sich vor allem in der Farbgebung. Dieses ist das Cover in Grüntöne gestaltet. Und die Haptik ist wie gewohnt samten. Ich liebe sie einfach. Sie sind wirklich nicht nur toll zum anfassen sondern auch zum anschauen. Ein Nachteil haben sie, man sieht jeden Fingerabdruck.
Schreibstil
Der Schreibstil von Katee Robert ist wie immer angenehmen zu lesen. Er ist leichten, flüssig und ohne grosse Schnörkeleien. Auch in diesem Band erzählt sie die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven. Einmal aus der Sicht von Helene, dann natürlich Achill’s und der von Patroklos. Das mag ich wirklich sehr, denn man ist so mitten drin und nicht nur dabei. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten was ich ebenso gerne mag. Mit so ellenlangen Kapitel kann ich mich nicht wirklich anfreunden.
Ich setze Helena vorsichtig ab … aber nur lange genug, um ihre Hüften zu packen und sie über meine Schulter zu werfen. Ihr Kreischen ist Musik in meinen Ohren, und ich kann nicht anders, als zu lachen und ihr einen leichten Klaps auf den Hintern zu versetzen. „Sei Still, sonst brechen die Wachen noch die Tür auf.“
Seite 361
Die Geschichte
Die Geschichte geht nahtlos weiter. Perseus, Helena’s Bruder hat den Posten des Zeus übernommen und regiert Olympus nach seinem Gutdünken. Er ist ein etwas anderes Zeus als damals sein Vater. Nicht so überheblich. Und dennoch denkt er sich das er machen kann was er für richtig findet.
Als der Posten des Ares frei wird war ihm klar das Helena der Preis für den neuen Ares sein wird. Doch da hat er die Rechnung ohne die mutige, und kämpferische Helene gemacht. Sie ist alles andere bereit sich zu fügen. Denn schon im Vorfeld hat sie sich entschieden am Kampf um diesen neuen Post anzutreten. sie will endlich aus dem Goldenen Käfig ausbrechen und ihr Leben in ihre eigene Hände nehmen Sie hat keine Lust der Spielball zu sein und nur ihre ihr zugedachte Rolle zu leben, sie will mehr. Sie will sich von den alten Zwängen, von Paris, befreien.
Sie weiss, einfach wird es sicher nicht, aber ihr Wille ist stärker. Egal was als die anderen prophezeiten. Sie kann es schaffen, doch mit etwas hat sie nicht gerechnet. Nämlich mit Achill und Patraklos. Die beiden sind ein Paar und beide sehen sie nicht als den neuen Ares, geschweige denn das sie überhaupt fähig ist diese 3 Prüfungen zu bestehen. Doch zwischen den 3 geht es um mehr als nur den gegenseitigen Kampf, den anderen auszuschalten.
Schnell stellt sich heraus, dass noch ein weiter Kampf zu kämpfen ist, nämlich das sich die 3 in eine schwierige Lagen bringen, weil jeder von ihnen sich vom anderen angezogen fühlt. Die Situation wird kompliziert… Wie kann das nur sein? Achill und Helena wollen beide Ares werden, aus verschiedenen Gründen, und das kann nicht gut gehen. Und doch entwickelt sich zwischen den 3 etwas ganz besonderes. Ob es gut gehen wird? Einer von beiden muss seinen grössten träum aufgeben, sollte er verlieren. Wie kann es dann weiter gehen? Soll es das überhaupt?
Alles kommt anders als gedacht. Für alle.
Aber von jemanden behalten zu werden, ist genau das, was langsam das Leben aus mir herauspresst. Egal wie hübsch der Käfig ist, der Vogel darin ist trotzdem gefangen. Mit einem der Dreizehn verheiratet zu sein, ist nicht das Gleiche, wie einer der Dreizehn zu sein. Wenn ich versage, werde ich den rest meines Lebens, ausserhalb des Kreises verbringen und nur hineinschauen. „Erwartest du ernsthaft , dass ich das akzeptiere.“
Seite 377
Protagonisten

Helena, sie ist eine wunderschön Frau, doch sie wird von vielen, wenn nicht allen, unterschätzt. Man sieht in ihr nur eine verwöhntes Prinzesschen, die nur eines im Sinn hat, zu Feiern und in den sozialen Medien ihre Rolle zu spielen. Doch sie ist nicht dumm und zudem noch voller Leidenschaft und sie trägt ein Kämpferherz in sich.
Helena ist eine starke Frau, eine Kämpferin, dennoch ist sie verletzlich und voller Selbstzweifel. Geprägt wurde sie nicht nur durch ihren Vater Zeus sondern auch von Paris, ihrem Ex-Freund.
Aber anstatt sauer und beleidigt zu ist, das sie alle unterschätzen, nutzt sie dies für den Kampf für ihre Freiheit.
Helene ist mir schnell ans Herz gewachsen, sie ist mutig, viel mutiger als ich, obwohl sie auch mit Dingen kämpf, die auch ich kenne. Und sie behält die Oberhand über ihre Gefühle, also meistens. Sie lässt sich weder klein kriegen, noch hört sie auf all die Stimmen die ihr einzureden versuchen das sie keine Chance hat und sie lieber aufgeben sollte um sich nicht völlig lächerlich zu machen. Aber nein, dies ist keine Option.
Ach, und ja, der Humor mag ich auch.

Achill, ist Athene’s Stellvertreter ihn ihrem Heer. Und als solcher geht er auch in den Wettkampf um den Titel von Ares. Schliesslich ist das sein grösser Wunsch seit er denken kann. Und wenn nicht er, wer dann wäre prädestinierter für diesen Posten.
Achill ist sehr von sich eingenommen. Ja gut, vielleicht hat er auch einen Grund dazu, und deswegen ist er auch 1000% überzeugt davon, dass keiner ihm gefährlich werden kann. Ein anderer Ausgang als den Gewinn gibt es nicht und wird auch erst gar nicht in betracht gezogen.
Achill ist schön, gross und Selbstbewusst. Ja, er weiss was er kann und wie er auf andere wirkt. Ja, man könnte sogar sagen, er ist überheblich und arrogant. Dennoch ist er nie ein Mann der absichtlich Chaos stiftet oder jemanden verletzt, auch wenn er sich nimmt was er will. Er geht nicht bis zum äussersten. Denn er hat sich gut im Griff.

Und dann wär da noch Patraklos, der Geliebte von Achill. Er ist der Stratege, er macht sich Gedanken, plant wie vor zugehen ist. Daher wird er mit in diesen Kampf ziehen. Aber nicht um selbst um den Titel zu kämpfen, sondern um Achill den Rücken frei zuhalten, ihn zu unterstützen wenn’s brenzlig wird, damit er ohne Probleme durch die Prüfungen kommt. Er wollte selbst nie diesen Posten, darum ist es für ihn okay Achill zu helfen.
So war’s auf alle Fälle gedacht. Wäre da nicht plötzlich Helene auftauchte, und selbst um den Rang des Ares zu kämpfen und so alles durcheinander brachte. Nicht nur der Plan wie man den Kampf gewinnen kann sondern die Gefühle und das Paargefüge zwischen den beiden Männer.
Was für eine verzwickte Sache sich da anbahnt. Wie und ob sie das lösen können, keiner weiss es. Plötzlich geht es um mehr als nur Helenas Freiheit oder Achills grösster Traum, es geht um Vertrauen, Loyalität, Freundschaft, Liebe und eine neue Perspektive der Zukunft.
Wer wohl den letzten Kampf gewinnen wird?

Aber Vorsicht, auch dieses mal gilt, wer nichts mit Erotik und Sex in Büchern anfangen kann, oder unter 18 ist, sollte diese Bücher vielleicht nicht lesen. Ich fand aber die Spicy Szenen sehr gut geschrieben und auch anregend. Sie Szenen sind sehr explizit aber dennoch nicht ausufernd.

So, das war also der 3. Band. Und ich fand ihn wirklich auch sehr gelungen. Und ich freu mich auf den nächsten Teil, da geht es dann um Apollon und Kasandra. Und wie die Geschichte des Olympus weiter geht, auf das bin ich auch gespannt.
Wer als diesen Mix aus Fantasy, Mythologie und Spicy mag, dem kann ich diese Reihe bis jetzt wirklich empfehlen.
Jetzt wünsch ich dir einen schönen Abend und starte morgen gut in den kleinen Freitag. 😉
Gut dass du auf Spice hinweist. Das wird zu selten gemacht. Schön, dass dir die Reihe gefällt
Echt? Ich finde schon das man das ansprechen sollte. Denn das kann einem das Buch echt madig machen, egal wie gut die Geschichte ist, also wenn man das nicht gerne mag.
Finde ich auch. Es sollte schon im Klappentext Erwähnung finden. Aber wenigstens in den Rezis
Ja, das she ich auch so. Aber bei keinem steht das, auf alle Fälle nicht bei denen die ich schon gelesen habe. Da es mir an sich eigentlich nichts aus macht wenn es Erotik / Sex drin ist aber jedes mal dann doch überraschend. Weil man so nicht damit gerechnet hat.
Gut ausser du liest das neue heissgeliebte Darkromance Genre, da erwartet dich dann mehr als „nur“ Sex im Herkömmlichen Sinne. Da bist dann enttäuscht wenns nicht krank genug ist. 🫣
Was ich dann eher wieder übertrieben finde ist, die zum Teil ellenlangen Triggerwarnungen. Sorry aber was soll das?
Du wirst lachen – was die Trigger angeht. Ich hab eine Zeitlang bei einer Schreibaktion mitgemacht. Da war wohl eine Kurzgeschichte, die keine Warnung vorgestellt hatte. Und eine Leserin oder Leser wurde wohl so stark getriggert, dass er/sie ausgestiegen ist. Ich weiss nicht um was es im Text ging, hatte den nicht gelesen. Aber es war eine extreme Diskussion im Gange. Ich finde es auch übertrieben. Aber da ich kein Trauma habe, kann ich es auch schlecht nachvollziehen.
Manchmal steht beim Klappentext, dass explizite Szenen enthalten sind – aber wirklich sehr selten. Und mich nervt das. Ich hab nichts gegen Sexszenen – aber mir reicht es, wenn es angedeutet wird, und dann meiner Fantasie überlassen.
Also mal aus meiner Sicht, die sehr wohl ein Trauma hat.
Bis vor kurzem gabs diese Triggerwarnungen nicht. Und ehrlich, ich hab mich nie so sehr getigert gefühlt das mich das jetzt retraumatisiert worden wäre oder mich das aus der Bahn geschmissen hätte. Ja, klar, manchmal reagiere ich dann schon mal mehr, ich muss weinen oder ich brauche einfach eine pause wenn das Thema mich zu sehr aufwühlt. Aber können. wir das man wieder etwas normalisieren? Ich hab schon Bücher gesehen die fast über eine halbe Seite oder mehr mit Triggerwarnungen versehen waren. Das kann doch nicht sein.
In Filmen oder Serien, okay, da kann ich es dann noch etwas besser nachvollziehen, einfach weil das auch Bilder mit dazu geliefert werden und das ist schon noch mal was anderes. da gibt es durchaus Filme / Serien die ich nicht schaue, einfach weil ich weiss das mich das zu seh mitnehmen würde. Aber auch früher, im Zweifel hab ich es einfach gelassen.
Das kam mit dem ganzen Wokegedöns auf. Ich find es wirklich übertrieben.
Stimmt, das könnte schon draufstehen, find ich auch, egal ob soft oder explizit. Denn nicht jeder mag das. Und wenn ich was ganz anderes erwarte dänn nervt es mich Unterumständen auch.
Ich finde generell, dass alles zu sehr dramatisiert wird. Natürlich kann man schon mal im Klappentext erwähnen, dass vielleicht einige Traumatas bedient werden. Aber als Erwachsene Person muss man auch bisschen Selbstverantwortung an den Tag legen. Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass manchmal eine Ellenlange Triggerwarnung noch eher ein Trauma auslöst als dann die Szene.
Genau – wenn ich gerne Spice lese, dann greife ich auch dazu, aber wenn es dann so versteckt auftaucht, dann finde ich es echt eher nervig
Ja, das seh ich auch so.
Hm… ob schon die Liste triggert… das ist ja mal ne gute Frage 🤔 Das wär mal eine spannende Sache zu Recherchieren, also das ganze Triggerlistengedöns. Ich glaube ich werd da mal was zu schreiben. Das könnte nämlich noch ne spannende Sache werden zu recherchieren. Aber jetzt mal zu meinen Gedanken…
Also ich kann natürlich nur meine Sicht hier verraten, im Moment. Mich hat die Liste insofern getriggerte das sie mich aufregt, aber nicht weil des Themen beinhaltet die im Buch vorkommen. Klar kann man jetzt sagen, schaden tut’s ja nichts, also solche Triggerwarnungen, ja stimmt schon, und doch nervt es mich. Und zwar aus folgenden Gründen…
Sie nimmt mir meine Eigenverantwortung zu entscheiden ob ich das Buch lesen will oder nicht, schliesslich kann ich das Buch immer und zu jederzeit abbrechen. Und weil, je mehr da aufgelistet ist, je grösser ist die Wahrscheinlichkeit das man mir die Geschichte Spoilern. Und sorry, das will ich einfach nicht. ich sag ja nichts wenn man auf etwas aufmerksam macht, eben wie ich hier anmerkt das es explizite Sexszenen gibt. Aber Listen die dann alles abdecken was drin vorkommt, das ist mehr als unnötig.
Ganz meine Gedanken. Man sollte nicht alles an andere abgeben. Meist kann man schon anhand der Klappentexte erkennen, um was es geht. Wenn also Gewalt, Vergewaltigung uns alles was triggert vorkommt, kann man das schon erkennen.