Das Leben

Eine abgelenkte Frau ist eine funktionale Frau – Meine Gedanken dazu

Anfang Februar hat AEQUITAS ET VERITAS diesen Beitrag geschrieben und sie war neugierig auf meine Gedanken dazu. Und so möchte ich jetzt darauf eingehen. Denn es ist ein spannendes Thema und wie ich finde sehr komplex.

Das Thema welches sie bestätigt ist folgendes… 

Auf TikTok und Instagram feiert #SkinnyTok seit einiger Zeit ein Comeback. Und auch in Hollywood, wenn ich so an Ariane Grande und Co. denke. Extrem schlanke Körper, so reduziert, dass weibliche Merkmale (fast) verschwinden. Hüften, Brust, Rundungen scheinen störende Details zu sein. Entscheidend ist der Eindruck von Kontrolle, Disziplin und Selbstbeherrschung. Offiziell ist das natürlich nur ein Trend. Inoffiziell, so denke ich, zeigt sich hier sehr deutlich, wie das Patriarchat bis heute Körperbilder prägt.

KI | Mein Promt

Ich muss zugeben, ich bin gar nicht auf TikTok Unterwegs und darum weiss ich nicht welche Themen grade so Trend sind. Wenn ich mal was zu Gesicht bekommen, dann, weil meine Tochter mir was schickt zum anschauen aber das war’s dann auch schon. Und auf Instagram ist mir das Thema noch nie über den Weg gelaufen, und dennoch werd ich jetzt mal die Gedanken von ihr genauer anschauen und meine Gedanken hier aufschrieben. Mal sehen ob ich einen ähnlichen Gedanken dazu komme oder nicht. Es ist auf alle Fälle ein Thema wo man sehr unterschiedlicher Meinung sein kann. Ja, manche sich auch streiten darüber, was ich aber echt falsch finde, aber das ist ein anderes Thema.

Okay, der Trend hatten wir ja schon mal, wie AEQUITAS ET VERITAS selbst schon festgestellt hat, ob es ein Trend ist, oder sich zu mehr entwickelt steht auf einem anderen Blatt. Aber ich bin da bisschen anderer Meinung als AEQUITAS ET VERITAS. Ich seh das Patriarchat nicht als den Hauptschuldigen, und schon gar nicht als alleinschuldigen an. Ich seh das etwas differenzierter.

Was mir beim letzten Satz einfach gleich in den den Kopf schiesst ist, Selbstverantwortung. Es ist immer ganz leicht dem „alten, weissen, toxischen Mann„, dem Patriarchat, die Schuld in die Schuhe zu schieben. Wie bequem das doch ist. Aber hey, wo bleibt denn die Eigenermächtigung – „my body my choice“ – der Frau die ja seit Jahren so hochgetragen wird? Wir lassen uns von diesen bösen Männer nichts mehr sagen. wir brauchen die gar nicht. Wir kommen auch gut ohne diese zurecht! Was noch vor einer Generation richtig war, das Männer mehr Einfluss hatten was dieses Thema betrifft aber auch damals war doch der Feminismus schon voll im Gange 🤔

Auch meine Erfahrung spricht da eine andere, oder differenzierte Sprache. Schon früher, als Schönheit-Op’s so in Mode kamen, hiess es, ich mach das für mich. Wenn ich dann weiter gegrübelt habe, sei das jetzt im realen leben oder online, kam irgendwann die Antwort, ja den Männer gefällt sowas ja. Aha… Also machst du es nicht für dich, sondern weil du denkst das es den Männern gefällt. Und warum? Weil sie den Männern gefallen wollten, auf sich Aufmerksam machen wollten. Egal ob das grosse Titten sind, einen Arsch den man als Tablett missbrauchen kann oder Lippen die aussehen als würdest sie einen Saugnapf vor dich hertragen. Das nahm dann so manch abstruse Formen an wie Schamlippen verkleinern, Vagina verkleinern und straffen, enger machen, Anus bleichen. 🫣 Ja, jetzt kann man die Frage stellen, was war zu erst, das Huhn oder das Ei? Aber die meisten Frauen haben sich freiwillig unter das Messer gelegt. Sie wurden weder von Partnern oder dem Chirurgen dazu gezwungen. Ja, die Gesellschaft, die Pornoindustrie haben sicher einen grossen Einfluss darauf gehabt, aber schlussendlich lief die Frau zum Chirurgen und hat sich das machen lassen. Die meisten Frauen liefen freiwillig in die Schönheitsklinik und legen sich da unters Messer. Hätten sie die Männer mal gefragt, und ehrlich hin gehört, dann wär ihnen wohl aufgefallen das die meisten Männer das nicht schön finden. Ja, es gibt die, die das geil finden aber ich denke das kommt nicht nur auf das alter an sondern auch auf das Umfeld in dem man sich bewegt. Für viele ist das ein Statussymbol. Ob es schön ist, ist da manchmal 2. Ragig, man kann es sich leisten. Punkt. Und viele Frauen, wie auch Männer, eifern ihren Idolen nach um nur ein bisschen wie sie zu sein.

Das mit dem schlank sein, also dünn, androgyne Formen, das hat mehr mit Ideologie zu tun und weniger mit dem Patriarchat. Auch wenn ich mich, wie immer wieder mal in ein Bienennest setze, sehe ich hier die Verantwortung bei der Frau. Sie müsste das ja nicht mit machen. Genau wie das ganze Trans-Thema. Frau beschwert sich hinter vorgehaltener Hand darüber, dass die „Trans-Frau“ im Frauensport mit macht, das „sie“ in die Frauenumkleide / Dusche darf ect. Aber wirklich ein Aufschrei gibt es nicht. Frau macht die Faust im Sack, weil sie Angst hat, Angst vor der Reaktion der Gesellschaft (der linken Ideologen). Was ich verstehen kann, denn der Gegenwind ist extrem und laut.

Ich glaube wirklich nicht das Männern sowas gefällt, ich kenne persönlich auch keinen einzigen der auf so etwas steht, weder wenn es um extreme Schönheits-Op’s geht noch auf so eine androgyne Frau. Ich glaube tatsächlich das es ein Problem der Frau ist. auch wenn Mann das „verlangen“ würde, ja Göttin noch mal, dann geh, schick ihn zum Teufel. Frau ist doch heute so selbstbestimmt, unabhängig und zieht ihr Ding durch.

Ein weiblicher Körper, der hungert, ist ein Körper, der weniger Kraft hat, laut und unbequem zu sein. Nicht, weil Frauen dadurch plötzlich angepasst wären, sondern weil die permanente Selbstkontrolle Energie bindet. Kalorien zählen, Mahlzeiten planen, Sport in den Alltag pressen, sich ständig vergleichen und korrigieren – das ist kein Lifestyle, das ist unbezahlte Dauerarbeit. Aufmerksamkeit, Zeit und mentale Kraft werden nach innen „investiert“, zum eigenen Körper. Und was dort gebunden ist, fehlt oft für anderes: für Widerspruch, für politisches Denken, für Selbstbestimmung. Feministische Theorien bringen es auf den Punkt: „A distracted woman is a compliant woman.“

Ich glaube, all das hat mehr mit der Leistungsgesellschaft zu tun. Stress, Unzufriedenheit, und ja, vielleicht auch damit, dass Frau sich in der heutigen politischen Ideologie nicht mehr wirklich gesehen fühlt. Von ihr wird erwartet das sie Karriere macht, und wenn sie Kinder will soll sie gefälligst nach spätesten 3 Monaten wieder arbeiten. Willst du Kinder, dann möglichst später wenn du voll im Berufsleben stehst, Karriere machst, Willst du dann noch zu Hause bleiben, dann kommt Gegenwind. Oft mit persönlichem Angriff. Frau wird von der heutigen Gesellschaft, der politischen Ideologen völlig zerrissen und dass hat sehr viel mehr Einfluss und bringt den grösseren Schaden als das „Patriarchat“. Denn so viele Frauen machen bei dieser ganzen Sache mit, und stehen somit dem Patriarchat, in nichts mehr nach. Frau, wie Mann übrigens auch, weiss einfach nicht mehr was sie tun sollen. Die Geschlechter-(Rollen) werden so aufgelöst das viele nicht mehr wissen wer sie eigentlich sind. Von Ihr wird erwartet das sie alles kann und wollen muss. Nicht mal mehr zum Kinder bekommen ist Mann notwendig. Und das ihre ureigene Kraft, ihr Ureigenes Sein auf der Strecke verloren gegangen ist, ist kein Wunder. All das ist eher ein Aufschrei, ein selbstverletzendes Verhalten, Autoaggressivität. Das selbe gilt auch für die Männer… Die ganze Trans- und Gender-Ideologie kommt nicht nur vom Patriarchat, da spielen ganz viele Frauen auch mit. Es ist politisch gewollt, eine Ideologie, die nicht nur Frauen zerstört sondern auch Männer und die Familie.

Nicht falsch verstehen, ja, es gibt diese Art von Männer die so Kontrolle über die Frau ausüben. Und ja, es gibt Frauen die in so einer Rollenverteilung gefangen sind, wo sie von einem Mann unterdrückt werden und sich seinem Ideal unterwerfen um nicht verlassen zu werden, oder aus Angst alleine nicht zurecht zu kommen.. Das bestreite ich nicht, aber das dies systematisch ist, seh ich nicht. Also auf alle Fälle hier in unserer Westlichen Welt nicht. Jetzt kann man fragen, was war zu erst da, das Huhn oder das Ei. Aber hier denke ich tatsächlich das die Frau mindestens gleich viel Verantwortung trägt wie der Mann wenn nicht mehr.

Warum ich das so sehe? Nun, es ist wie mit der ständigen Diskussion über die Vergewaltigung oder dem Verhüten. Ja, würden wir in einer Idealen Welt leben, dürfte jede Frau nackt rum laufen ohne Angst haben zu müssen das man über sie herfällt. Und ja, auch der Mann hat Verantwortung wenn er kein Kind will. Und dennoch, bleibt es dann an der Frau hängen. Frau wird vergewaltigt und bekommt das Kind. Basta. Also habe ich doch eine Selbstverantwortung, meinem Körper, meiner Psyche zu schützen und auch dem allenfalls entstehenden Kind gegenüber habe ich als Frau Verantwortung. Ich will mich weder der Gefahr aussetzten vergewaltig zu werden, noch ein ungewolltes Kind austragen oder abtreiben zu müssen. Heisst, gehe ich halt nicht nackt auf die Strasse und verhüte. Aus trotz zu handeln ist da völlig fehl am Platz. Denn die Frau trägt die Konsequenz. Punkt.

Ja, ich weiss, sehr provokant und ich weiss das viele Frauen da mit mir gar nicht konform gehen. Da hab ich schon sehr viele Aussagen, Anschuldigungen um die Ohren gehauen bekommen. Aber so seh ich das eben. Und jeder hat das recht es so zu sehen wie sie das mag.

Ehrlich, oft hat Frau Selbstverantwortung verlernt. Immer ist jemand anderes schuld, nur sie selber nicht. Das bedeutet nicht das ich dem allfälligen Täter die Schuld abspreche und sie entschuldige, überhaupt nicht, aber ich habe doch mir selbst gegenüber, meinem Körper und meiner Psyche die Aufgabe all das zu schützen, so gut wie es eben in meiner Macht liegt. Oder bin ich da wirklich die einzige die das so sieht?

Ich sag nicht das es einfach ist, sich gegen die politischen und ideologischen Ströme zu stellen. Oder meinetwegen dem Patriarchat die Stirn zu bieten. Das war’s noch nie. Die Frage hier ist doch eher, bin ich es mir wert, will ich wirklich mich, meinen Körper, meine Werte verleugnen und oder verraten?

Was mich zusätzlich stutzig macht, ist die auffällige Ähnlichkeit vieler Körper, die diesen Trend prägen. Kaum Individualität, kaum Abweichung, manchmal fast etwas Entweiblichtes. Vielleicht ist das kein Zufall. Vielleicht passt ein möglichst kontrollierter, störungsfreier Körper einfach besser in ein patriarchisches System, das mit selbstbewusster Weiblichkeit nie gut umgehen konnte. Anpassung wirkt dann wie Stärke, Disziplin wie Erfolg.

Das mit dem Verlust der Individualität hat schon früh begonnen. Da hat die Kleiderindustrie auch viel dazu beigetragen. Das fiel mir schon auf als ich ein Teeni war. Alle zogen sich ähnlich an. Also Mädchen untereinander und Jungs. Es gab damals schon keine Individualität mehr, man zog an was coole war, nicht was einem wirklich gefiel oder stand. Dann zog es an. Frauen begannen sich immer mehr wie Männer zu kleiden und Männer wie Frauen. Ich sehe wirklich kaum mehr Frauen die sich wirklich weiblich kleiden aber auch Männer kleiden sich nicht wirklich männlich. Alles ist inzwischen verwaschen.

Für mich ist #SkinnyTok deshalb kein harmloser Trend und nicht bloß völlig realitätsfern, sondern ein Symptom. In politisch und wirtschaftlich unsicheren Zeiten zieht das Patriarchat gern die Zügel an. Wenn nach außen hin vieles ins Wanken gerät, soll wenigstens der weibliche Körper funktionieren – er soll Kinder produzieren und bitteschön zu Hause am Herd bleiben. Schlankheit verspricht Ordnung und Kontrolle. Der Preis dafür ist hoch: Hunger macht müde, reizbar und engt den eigenen Blick ein. Ein Körper im Mangel spart Energie – evolutionär sinnvoll, gesellschaftlich ausgesprochen bequem. Denn wer ständig mit sich selbst beschäftigt ist, stellt Machtstrukturen seltener infrage. Das gilt übrigens nicht nur hier. Man muss aktuell nur einen Blick auf das sogenannte Mar-a-Lago-Face in den USA werfen, um zu wissen, wie das faschistische Alternativbild der Frau aussieht.

Ja, ich finde diesen Trend auch nicht harmlos, wie so viele im Moment, und das auf so vielen verschiedenen Ebenen. Nicht nur was die Gesundheit angeht sondern, physisch und psychisch ebenso und eben auch gesellschaftlich. Aber wie gesagt es ist mehr eine politisch, ideologisches Problem und nicht so sehr ein patriarchales. Denn einzelne Männer, die es durchaus gibt, sind nicht das Problem, denn ich bin mir sicher das die Massen an Männer eben genau anders rum denken. Und das beweisen Umfragen immer wieder. Und ja, auch mein männliches Umfeld ist da völlig anders.

Schon in den 1920er-Jahren waren schlanke, fast androgyne Frauenkörper ein Schönheitsideal. Mit dem Aufstieg der Moderne wurde Schlankheit zum Symbol von Selbstkontrolle. Wer seinen Körper „im Griff“ hatte, galt als diszipliniert, modern und leistungsfähig. Dieses Ideal passte hervorragend zu Arbeitswelten, die neutrale, funktionale Körper bevorzugten und Weiblichkeit möglichst entpolitisieren wollten.

Ja, das stimmt, in den 20er kam dieses Schönheitsideal auf. Aber in den 30ern und 40ern wendete sich das Blatt auch schon wieder. Da waren dann die weiblichen, Rundungen der Frauen wieder gerne gesehen und in den 50er ist Marilyn Monro das beste Beispiel. Sie würde heute als mollig wenn dich gar als dick bezeichnet mit einer Konfektionsgrösse von 42. Heute ist dass ne 44. Das Pendel schlug danach wieder in die adere Richtung. Dann kam die Fitness- und Aerobic-Welle (70er / 80er) Da war das Idealmass 90-60-90. Dann kam in den 90er und 2000 Jahre der „Herion Chic auf.. Sehr dünn Figuren, strähniges Haar und blasse Haut war da der volle Trend. Jetzt, ab 2010 geht es um „Body Positivity“ hier schlug das Pendel wieder in die Entgegengesetzte Richtung aus. Und zwar vielfach ins Ungesunde… von zu dünn, zu dick. Alles ist erlaubt, ja ist es, Was aber nun anders ist, ist, diejenigen, die das anderes sehen, es kritisieren, die werden nieder gemacht, verurteilt, und unterstellt man sei intolerant, homo- und oder Transphob ect. pp. Diese Trends hat’s immer schon gegeben. Es ist jedem selbst überlassen ob er auf diesen Zug mit aufspringt oder nicht.

Mein Fazit

Als erstes möchte ich hier noch mal betonen, das alles ist meine Meinung, und meine Erfahrungen.

Ich sehe mich und auch die Frauen im Westen alles andere als unterdrückt. Ich rede nicht von Machtstrukturen der Elite und Politik. Da geht es um ganz andere Themen, da reden wir von Macht, Gier, Erpressung, Korruption und Pädophilie.

Klar, es gibt die kulturellen unterschiede, das streite ich nicht ab, aber hier im Westen haben wir das Problem nicht oder es ist oft selbst gemacht.

Aber nehmen wir jetzt mal an, es ist wirklich nur das Patriarchat (der weisse, alte, toxische Mann) schuld an der ganzen Misere der Frau, was für mich definitiv zu kurz greifft, was spricht dagegen jetzt einen Stopp zu reissen? Sich nicht weiter so behandeln zu lassen, die Spaltung, ja da ist sehr viel Spaltung drin, zu beenden? Frau und Mann wird seit Jahrzehnten gegeneinander ausgespielt. Wäre es nicht an der Zeit sich dem endlich bewusst zu werden und mit der ständigen Schuldzuweisung aufzuhören? Frau – übrigens auch Mann – sollte sich mal ehrlich fragen wer und was sie wirklich sein möchte. Egal wie sie sich selbst sieht und definieren möchte. Sie sollte sich ehrlich fragen was sie will oder auch nicht, aber dann auch die Verantwortung dafür übernehmen. Auch wenn sie später merkt das es sie nicht glücklich gemacht hat, das es vielleicht eine falsche Entscheidung gewesen ist. Es war ihre. Wenn sie dann weiss, was sie will und wer sie sein möchte, sollte Frau vielleicht wieder damit beginnen, den Mann mit einzubeziehen und ihn nicht ständig zu beleidigen und verteufeln.

Und vor allem, die Frauen nicht verurteilen die anders denken.

Ja, jeder Mann wird von einer Frau geboren aber auch wir Frauen wären ohne die Männer nicht hier.

Mann und Frau sind nicht dazu bestimmt sich zu bekämpfen sondern sich zu ergänzen.

Was den Titel angeht, das betrifft nicht nur die Frauen. Ich sag nur „Brot und Spiele“. Nicht nur Frau wird abgelenkt sondern auch Männer. Klar heute funktioniert es nicht mehr ganz so wie im alten Rom, denn hier ist selten was umsonst, aber das Prinzip bleibt sich gleich. Es geht darum das Volk abzulenken um die politische „Ordnung“ aufrecht erhalten zu können. Heute ist das nicht anders. Es wird einfach was anderes verwendet um abzulenken um die Menschen nur nicht auf die Idee kommen zu lassen dass es ihnen eigentlich scheisse geht und nicht beginnen aufzubegehren.

Ein anderes Prinzip ist, „Teile und Herrsche„. Hier muss man nicht viel zu sagen. Spalte die Gesellschaft, Geschlechterkampf, aber auch Religion wird dazu sehr gerne verwendet. Man muss die Menschen nur untereinander aufhetzen dann merken sie nicht was Hinterrum passiert.

All das spielt da mit rein, meiner Meinung nach ist das Politik, und nicht das Patriarchat. Das wird uns nur so gesagt um Ziele zu erreichen die sonst nicht erreichbar wären. Und es ist jedem selbst überlassen, Mann und Frau, ob sie das erkennt oder nicht und ob man sich dafür einspannen lassen will.

Aber ja, auch das Thema Kontrolle, Disziplin, Selbstbeherrschung und Selbstoptimierung spielen eine grosse Rolle. Aber auch hier, entscheiden schlussendlich immer jeder für sich selbst ob er auf diese ungesunde Lebensweise einsteigen will, oder wenn er unbemerkt rein gerutscht ist und es dann bemerkt, wieder eine Änderung vor zu nehmen oder nicht. Auch hier geht es um Selbstverantwortung. Schuldzuweisung hilft nicht.

Ich bin auch der Meinung, das so viele Themen, die offensichtlich falsch laufen, davon kommen das wir Menschen entwurzelt sind. Wir sind nicht mehr geerdet, Es ist ein reines Streben nach mehr, schneller, weiter, besser… und zwar egal wie hoch der Preis ist. Viele vergleichen sich mit Anderen, vermeintlich besseren Menschen, reicheren, berühmteren, erfolgreicheren, disziplinierteren und so weiter. Viele möchten „mehr“ sein als sie denken das sie es sind. Es reicht nicht mehr einfach ich zu sein.


Das ist jetzt meine Meinung zu diesem Thema. Ich weiss das da viele eine ganz andere Ansichten haben. Und das ist auch völlig okay so. Das soll auch so sein. Ich hab aber nicht den Anspruch das jeder meiner Meinung ist und die Dinge so sehen wie ich. Aber ich erwarte das sie akzeptiert wird, wie ich die andere akzeptiere. Das macht doch das Leben so schön und vielfältig. Und nur so können wir voneinander lernen und profitieren und wachsen. Ich möchte hier keinen angreifen, weder jemanden verurteile. Es sind einfach Gedanken die man, wie ich finde, sich mal stellen könnte. Und ja, vielleicht erkennt sich der ein oder andere sich selbst in meinen Gedanken, aber vielleicht auch eher in denen von AEQUITAS ET VERITAS.

Nun wünsch ich dir einen schönen Nachmittag und lass dich nicht spalten 🤪 Ja, der musste jetzt sein.

Alles Liebe, Alexandra

2 Gedanken zu „Eine abgelenkte Frau ist eine funktionale Frau – Meine Gedanken dazu“

  1. Das sind harte Fakten – gut erläutert und auch gut nachvollziehbar. Da stehe ich auf deiner Seite. Schuldzuweisung ist schwierig – was war als erstes da? Ich sage es dir – und das ist leicht religiös, da ich Abdrushin gelesen habe. Wir haben unserem Gehirn mehr gegeben, als unserem Herzen. Das Gehirn wurde so gross gezogen, dass wir manipulierbar wurden. Der grosse Sündenfall ist nicht wie in der Bibel erzählt – das ist nur symbolisch. Der Teufel hat die Frau gelockt – das stimmt. Wir waren das schwache Glied. Der Mann regierte darauf und sexualisierte alles. Er hängte an die Werbung um die Frau ein Preisschild.
    Ich weiss – Religion ist nicht jedermanns Ding. Ich will hier auch nicht gross drauf eingehen, da es eigentlich nicht zu deiner Rede passt. Nur so am Rand…

    Ich sehe hier aber auch das Problem in der Frau. Als Teenager ist man in einer Horde gefangen und will mithalten. Das war bei uns allen so. Gerade bei Mädchen, die nicht mithalten konnten, für die war es schwer. Aber – und da spreche ich von meiner Erfahrung – als ich aus der Schule kam, Arbeiten ging, hab ich mich von diesem Schwarmverhalten weitgehend gelöst. Heute noch mehr. Anfangs klar, hab ich noch viel Wert auf Aussehen gegeben – hätte aber nie mich dem Trend der OPs gebeugt. Und irgendwann kam dann das Erwachen – Warum soll ich mich so geben, wie es jemand erwartet? Wenn es nicht meins ist?
    Normal sollte das jeder, ob Mann oder Frau erkennen. Wieso einem Trend hinterher laufen. Da denke ich an diese komischen Labubus, oder wie die heissen. Irgendein Promi hat das an seiner Tasche hängen und die Welt dreht durch????

    Ach – es ist schwierig in Worte zu fassen. Du hast es auf jeden Fall gut auf den Punkt gebracht. Jeder ist seines Glückes Schmied. Gib niemanden die Schuld. Ach – da bekommen doch die ganzen Sprichworte noch mal Sinn. „Kehr vor deiner eigenen Tür“ Heisses Thema

    1. Liebe Rina,

      sorry erst mal das ich erst jetzt antworte, dein Kommentar ist in den Spam-Ordner gerutscht und ich habs erst jetzt gesehen. Und danke an der stelle für deinen ausführlichen Kommentar.

      Danke dir, schon das wir da gleicher Meinung sind. Und ja, ich seh das wie du. Ich würde zwar nicht sagen religiös, sondern spirituell. Und da bin ich völlig bei dir. Ja der Sündenfall ist metaphorisch zu sehen. Ich habe genau diese Sicht bewusst ausgelassen, eben weil, wie du sagst nicht jedermanns Sache ist. Aber ich seh das eigentlich wie du. Genau so wie das was jetzt grade draussen in der Welt abläuft (Epstein und co) Ist ein spiritueller Kampf, der Kampf zwischen den Gut und Böse.

      Aber du hättest gerne das Thema Spiritualität mit einbeziehen könne, vielleicht magst du das ja noch nachholen, würde mich wirklich in terrassieren ob wir da auch gut zusammen passen würden, was ich mir gut denken kann.

      Also was „Wert auf aussehen legen“ angeht, da leg ich immer noch wert darauf, aber nicht so wie es die Welt da draussen vorgibt. Das ist ja der Fehler den viel machen. Es geht um die Schönheit die dir eigen ist, das was du an dir magst, das hervorheben, dich wohlfühlen im Körper. dann ist es nämlich egal ob du jetzt die Masse hast die grade angesagt sind, oder was grade als Schönheitsideal betrachtet wird. Es ist deine Ausstrahlung. Ich würde nie an mir rum schnippeln. Klar, es gibt auch Dinge die mir nicht so gefallen, oder gefallen haben, das hat doch jeder. Wenn man sich dann natürlich quält mit Diäten, sich Kleider überstreift die einem nicht gefallen oder sich sogar unters Messer legt, weil man denkt die Männer würden das so wollen, oder um mehr Chancen zu haben, also vermeintlich mehr Chancen, oder mehr Aufmerksamkeit bekommt, muss sich Frau nicht wundern. Das hat so gar nichts mit der Männerwelt zu tun.

      Tja, normal wäre es wohl, aber heute lässt Frau wie auch Mann so manipulieren und aber nur die Frau schiebt dann die schuld dem Mann in die Schuhe. Werbung wird schon. lange nicht mehr nur von Männer gemacht, genau so wie Mode und Trends.

      Danke, ich war so unsicher ob ich mich da nicht verzettelt habe.Es geht mir auch heute noch so viel durch den Kopf. Also zum Thema Frau und Mann, Beziehung, Erwartungen und so weiter. Der Geschlechterkampf tötet jede Beziehung und Intimität und das ist schade. Frau und Mann sollten wieder vermehrt von ihrem hohen Ross runter kommen und sich auf Augenhöhe begegnen.

      Danke noch mal, das du dir die Zeit genommen hast um so ausführlich zu antworten. 🫂

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