Warum unsere Entscheidungen Spuren hinterlassen, auch wenn wir ihre Folgen nicht immer erkennen.

📅 6. Januar 2025
🌦️ Die Woche lebt. Ich auch, 2-7 °C
Hallo du liebe Seele 🤍
Ja, der Alltag hat uns wieder. Das spürt man nicht nur selbst, sondern auch draussen scheint die Energie wieder angezogen zu haben. Die Menschen sind geschäftiger, die Ruhe der Festtage ist vorbei und die Schule hat auch wieder begonnen. So nimmt uns der Alltag wieder in seine Arme.
Ja, heute ist Montag und ich habe mir lange überlegt, was ich anstelle der 1000 Fragen künftig regelmässig hier bequatschen könnte. Und dann dachte ich mir: Warum nicht mal ein bisschen spirituell werden? ☺️
Ja, ich weiss, das ist nicht jedermanns Sache. Aber es ist ja mein Blog, ätsch! 🤪 Da mache ich, was ich will.
Wenn du gerne weiterlesen möchtest, bist du herzlich willkommen. Wer weiss, vielleicht entstehen daraus ja spannende Gedanken und Unterhaltungen. Und wenn nicht, ist das auch kein Weltuntergang. Ich reflektiere gerne und teile meine Gedanken mit dir.
Heute möchte ich eine neue Schublade öffnen und meine Gedanken zu einem Thema aufschreiben, das mich schon länger begleitet. Vielleicht kannst du damit etwas anfangen, vielleicht auch nicht. Im besten Fall regt es dich zum Nachdenken an.
So oder so starte ich heute mit einer Reihe über die 12 Grossen Gesetze des Karma. In den nächsten zwölf Wochen möchte ich mir jede Woche eines dieser Gesetze genauer anschauen und meine persönlichen Gedanken dazu mit dir teilen.
Aber bevor ich meine Gedanken zum ersten Gesetz loswerde, sollten wir uns wohl erst einmal ansehen, was mit Karma überhaupt gemeint ist.
Was bedeutet Karma eigentlich?
Wenn die meisten Menschen von Karma sprechen, fällt früher oder später dieser Satz:
„Jeder bekommt, was er verdient!„
Ganz falsch ist dieser Gedanke für mich nicht. Aber er greift zu kurz.
Karma wird häufig mit Belohnung und Bestrafung gleichgesetzt. Wer Gutes tut, bekommt Gutes zurück. Wer anderen schadet, muss irgendwann selbst dafür bezahlen.
Für mich steckt mehr dahinter.
Ich glaube, dass unsere Gedanken, Entscheidungen und Handlungen Auswirkungen haben. Auf uns selbst, auf die Menschen um uns herum und auf unseren weiteren Lebensweg. Alles, was wir tun, kann etwas in Bewegung setzen. Manchmal sehen wir die Folgen sofort, manchmal erst viel später.
Dabei geht es nicht nur darum, ob wir etwas Gutes oder Schlechtes tun. Es geht auch darum, welche Absicht dahintersteckt, was unsere Handlungen bei anderen auslösen und wie wir mit den Folgen umgehen.
Ich glaube an dieses Prinzip. Für mich ist Karma nicht einfach eine Frage des Glaubens an eine geheimnisvolle Macht, die irgendwann eine Rechnung präsentiert. Es zeigt sich für mich auch in den Zusammenhängen unseres ganz normalen Lebens.
Denn jede Entscheidung, die wir treffen, beeinflusst das, was danach kommt.
Und genau darum geht es beim Grossen Gesetz.
Das erste Gesetz ist das Grosse Gesetz – Das Grosse Ganze
Leonardo da Vinci
„Erkenne die Wirklichkeit und realisiere, dass alles mit allem anderen in Verbindung steht.“
Das Grosse Gesetz ist das erste der zwölf Grossen Gesetze des Karma. Es wird häufig mit dem Prinzip von Ursache und Wirkung verbunden.
Wenn ich darüber spreche, finde ich diese Begriffe manchmal hilfreicher als das Wort Karma. Denn Ursache und Wirkung können wir auch in unserem Alltag beobachten, ohne dass wir dafür spirituell sein müssen.
Wir treffen eine Entscheidung und handeln entsprechend. Dadurch verändert sich etwas. Vielleicht ergibt sich eine neue Möglichkeit, vielleicht gehen wir einen anderen Weg oder lernen Menschen kennen, denen wir sonst nie begegnet wären.
Stell dir vor, du triffst heute eine Entscheidung. Von diesem Moment an entwickelt sich dein Leben auf eine bestimmte Weise weiter. Hättest du dich anders entschieden, hätte sich vielleicht eine ganz andere Richtung ergeben.
Das bedeutet nicht, dass wir unser Leben vollständig kontrollieren können. Es gibt Dinge, die wir nicht beeinflussen können, und Ereignisse, die wir uns nicht ausgesucht haben. Aber unsere eigenen Entscheidungen sind trotzdem ein Teil dessen, was unseren Weg prägt.
Und manchmal sind es gerade die kleinen Entscheidungen, deren Bedeutung wir erst viel später erkennen.
🌱 Ursache und Wirkung – manchmal braucht es Zeit
Man erntet was man sät
Wenn wir über Ursache und Wirkung nachdenken, erwarten wir oft, dass etwas unmittelbar geschieht. Wir tun etwas und bekommen direkt eine Reaktion darauf.
Doch das Leben funktioniert nicht immer so einfach.
Nehmen wir an, wir treffen heute eine Entscheidung. Die Folgen dieser Entscheidung zeigen sich vielleicht erst in einem Jahr. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Wir haben andere Erfahrungen gemacht, weitere Entscheidungen getroffen und unseren Alltag gelebt.
Wenn dann etwas geschieht, bringen wir es möglicherweise gar nicht mehr mit der ursprünglichen Entscheidung in Verbindung.
Und dennoch kann sie einen Einfluss darauf gehabt haben.
So sehe ich es auch mit dem Grossen Gesetz des Karma. Ich glaube, dass Folgen nicht unbedingt sofort sichtbar werden müssen. Vielleicht liegen sie ausserhalb des Zeitraums, den wir überblicken können. Vielleicht erkennen wir den Zusammenhang erst viel später. Und vielleicht verstehen wir ihn überhaupt nicht.
Nur weil wir etwas nicht erkennen, bedeutet das für mich nicht automatisch, dass es keine Wirkung hat.
Das ist eine meiner Überzeugungen, wenn ich über Karma nachdenke. Wir sehen immer nur einen Teil des grossen Ganzen. Wir wissen nicht immer, welche Auswirkungen unsere Handlungen langfristig haben und welche Wege sich daraus entwickeln.
💜 Die Absicht und die Wirkung
Ein weiterer Punkt ist mir dabei besonders wichtig: die Absicht hinter einer Handlung.
Ich denke, es macht einen Unterschied, ob jemand einem anderen Menschen bewusst schaden möchte oder ob etwas unabsichtlich geschieht.
Wir sind Menschen. Wir machen Fehler. Wir sagen manchmal Dinge, die wir nicht so meinen, oder verletzen jemanden, obwohl wir das gar nicht wollten.
Das lässt sich nicht immer verhindern.
Aber wir können entscheiden, wie wir damit umgehen.
Wenn ich erkenne, dass ich jemanden verletzt habe, kann ich mich entschuldigen. Ich kann versuchen, meinen Fehler wiedergutzumachen und mich beim nächsten Mal anders verhalten.
Das macht nicht ungeschehen, was passiert ist. Eine Entschuldigung nimmt dem anderen Menschen nicht automatisch seinen Schmerz. Aber sie kann etwas verändern. Sie zeigt, dass ich wahrnehme, was meine Handlung ausgelöst hat, und bereit bin, Verantwortung dafür zu übernehmen.
Denn unsere Absicht und die Wirkung unseres Handelns sind nicht immer dasselbe.
Ich kann etwas gut meinen und trotzdem jemanden verletzen. Und ich kann aus diesem Erlebnis lernen.
Für mich gehört auch das zum Grossen Gesetz: nicht nur darüber nachzudenken, was wir aussenden, sondern ebenso darüber, was bei anderen ankommt und was wir daraus machen.
„Karma ist keine Speisekarte. Jeder bekommt serviert, was er verdient.“
Man erntet, was man sät
Diesen Spruch kennen wir wohl alle. Und ich finde, er bringt einen wichtigen Gedanken auf den Punkt.
Wenn wir anderen Menschen mit Freundlichkeit, Respekt, Liebe oder Grosszügigkeit begegnen, kann das etwas in Bewegung setzen. Vielleicht entsteht daraus Vertrauen. Vielleicht fühlt sich ein Mensch gesehen und angenommen. Vielleicht gibt er diese Freundlichkeit an jemand anderen weiter.
Umgekehrt können Worte und Handlungen verletzen, Beziehungen zerstören oder Misstrauen entstehen lassen.
Natürlich sind Menschen aus unterschiedlichen Gründen freundlich und tun Gutes. Das möchte ich gar nicht bestreiten. Wir brauchen nicht alle an Karma zu glauben, um anderen mit Mitgefühl zu begegnen.
Aber ich denke, wer an dieses Prinzip glaubt, geht möglicherweise bewusster mit dem eigenen Verhalten um.
Wenn ich davon ausgehe, dass meine Gedanken, Entscheidungen und Handlungen Auswirkungen haben, überlege ich vielleicht genauer, wie ich mich in einer bestimmten Situation verhalte. Nicht unbedingt aus Angst vor einer späteren Bestrafung, sondern weil ich mir bewusst bin, dass mein Handeln etwas bewirken kann.
Und genau das finde ich an diesem Gedanken spannend.
Es geht nicht darum, ständig darüber nachzudenken, was ich für mich selbst zurückbekomme. Es geht auch darum, zu erkennen, dass ich mit meinem Verhalten Teil eines grösseren Zusammenhangs bin.
Was ich heute tue, kann morgen etwas verändern. Bei mir selbst, bei einem anderen Menschen oder in einer Situation, deren weitere Entwicklung ich noch gar nicht absehen kann.
Das Grosse Gesetz ist für mich mehr als Belohnung und Bestrafung
Ich glaube, dass jeder Mensch irgendwann mit den Folgen seines Handelns konfrontiert wird. Ob wir diese Folgen immer erkennen oder richtig zuordnen können, ist eine andere Frage.
Manchmal sehen wir unmittelbar, was unsere Entscheidungen bewirken. Manchmal vergeht viel Zeit. Und manchmal verstehen wir den Zusammenhang vielleicht nie.
Für mich bedeutet das Grosse Gesetz deshalb nicht einfach, dass ein Mensch, der anderen schadet, irgendwann sichtbar bestraft wird. Ich kann nicht wissen, welche Folgen sich auf welche Weise zeigen. Ich kann nur meine eigene Überzeugung dazu beschreiben.
Was ich aber in meinem eigenen Leben beobachten kann, ist, dass Entscheidungen Wege verändern. Dass unser Verhalten Beziehungen beeinflusst. Dass Worte etwas auslösen können und dass wir mit unseren Handlungen Dinge in Bewegung setzen, deren weitere Entwicklung wir nicht vollständig kontrollieren.
Und wir haben immer wieder die Möglichkeit, aus unseren Erfahrungen zu lernen.
Wir können innehalten, unser Verhalten hinterfragen, Verantwortung übernehmen und versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen.
Für mich liegt darin ein wichtiger Teil dieses Gesetzes: Wir sind nicht nur Zuschauer unseres Lebens. Mit dem, was wir denken, entscheiden und tun, gestalten wir es mit.
Und genau deshalb finde ich es wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen, welche Spuren wir hinterlassen möchten.
So, das war mein erster Ausflug in die zwölf Grossen Gesetze des Karma. ☺️
Ich hoffe, ich konnte dir meine Sicht auf das Grosse Gesetz ein bisschen näherbringen und dich vielleicht dazu anregen, über deine eigenen Entscheidungen und deren Auswirkungen nachzudenken.
Nächsten Montag geht es mit dem zweiten Gesetz weiter. Ich bin gespannt, welche Gedanken mir dazu kommen und wohin mich diese kleine spirituelle Reise noch führen wird.
Jetzt wünsche ich dir einen wunderschönen Restmontag und einen guten Start in den Feierabend.
Pass gut auf dich auf und vergiss nicht: Auch kleine Entscheidungen können etwas in Bewegung setzen. 💜
Mit dem Leben verbunden und offen für das, was uns im Innersten berührt.

Hallo mein lieber Engel,
das ist ja mal ein Thema. Ich glaube an Karma. Ein Beispiel: Der Mensch will geliebt werden und ist traurig, wenn er das Gefühl des Ungeliebtseins hat. Doch in Wahrheit ist es viel wichtiger, zu lieben, als geliebt zu werden, denn wenn du liebst, dann wirst du auch zurück geliebt. Ein kleiner Widerspruch, aber nur scheinbar. Oder: „Wer gibt, dem wird gegeben. Das beste Beispiel im Märchen „Sterntaler“. Das Mädchen verschenkt alles, was es hat und wird vom Schicksal am Ende reichlich belohnt. Es ist vielleicht etwas übertrieben dargestellt, um den Sachverhalt besser den Kindern zu verdeutlichen. Aber Karma begegnet uns immer wieder, angefangen in den Glaubensbüchern. Obs wirklich funktioniert, das ist nicht wichtig, denn es beflügelt die Menschen zu ethischen Handlungen. Will ja auch keiner iwann in der Hölle landen durch böse Taten. Narzissten und Psychopathen allerdings glauben nicht an Karma, sondern nur an ihren greifbaren Vorteil, ihnen fehlt auch die Region im Hirn, die alle Menschen durch Empathie verbindet. So sind sie nicht oder nur rudimentär mit dem großen Ganzen verbunden. Würd ich als geistig-seelische Behinderung betrachten. Soviel dazu von mir, was mir gerade dazu einfällt. Ich kann mich natürlich auch in Punkten irren. Aber ich lerne gern dazu und freu mich auf die weiteren Gesetze des Karma, denn das ganze Leben unterliegt einem Willen, der alles vom Einfachen zum Komplizieren sich zu entwickeln zwingt und alles umfasst, vom kleinsten Atomkern bis zum entferntesten Stern ..
Schönen Abend und genüssliche Träume,
dein Prinz
Guten Morgen mein Prinz,
das hast du schön gesagt und ich stimme dir da zu 100% zu.
Ich hab letztes Jahr auf den SM was gelesen, von einem Typen der meinte, er wolle nicht mehr lieben, weil man eh nur enttäuscht wird. Das fand ich traurig, denn wenn du nicht mehr lieben willst, wird das leben nur noch traurig. Liebe verbinden Menschen immer noch hauptsächlich mit jemanden Lieben. Aber das ist es nicht. Wenn du dich dieser Liebe entziehst, also nicht mehr lieben willst, kannst du irgendwann nichts mehr lieben.
Gut, an das System Himmel und Hölle glaube ich nicht. Macht für mich keinen Sinn, also als Ort der Bestrafung oder Belohnung. Ich bin der Meinung, beides ist hier und jetzt. Je nach dem wie man lebt, befinden wir uns in der „Hölle“ oder im „Himmel“.
Das mit der seelisch-geistigen Behinderung geh ich mit dir mit.
Ob du dich irrst, ist nicht an mir das zu beurteilen, auch wenn ich völlig anderer Meinung währe. So hat jeder sein „Wissenssystem“ oder „Glaube“. Wir werden’s sicher früher oder später erfahren ob wir falsch lagen oder nicht, oder ob es überhaupt ein Falsch oder ein Richtig gibt.
Danke für deine Gedanken dazu. Ich sehe, wir sind da ähnlich wenn nicht gar gleich in den Ansichten.
Danke, den schönen Abend hatte ich, die Träume waren hingegen nicht grade prickelnd. Ich hoffe deine Nacht war besser.
Alles Liebe, dein Engel.
Mit der „Hölle“ wollt ich auch nur nochmal deutlich machen, dass sogar die Bibel ständig mit „Karma“ arbeitet. Die Guten werden mit Gutem, also dem Paradies belohnt, die Bösen mit dem Bösen, also der Hölle bestraft. So ist das in vielen Religionen. Und man muss nicht gläubig sein, um das Gleichnis zu verstehen. Denn das Paradies ist es doch, ein gutes Gewissen zu haben hier und jetzt und die Hölle muss es sein, mit einem schlechten bis ans Lebensende belastet zu sein. So hast du Recht, mit deiner Behauptung, dass Himmel oder Hölle jetzt ist, aber die Bibel hat auch Recht als Gleichnis, das das Gleiche meint. Ich bin kein Bibelfan, aber die Bibel enthält wirklich viele Weisheiten, die man nur richtig auslegen muss. Sie ist oft leicht zu lesen wie ein Kindermärchen und kommt auch so rüber und dann wieder verschlüsselt und kryptisch wie ein magisches Zauberbuch. Nein, ich glaube nicht an den alten Mann mit dem langen Bart, aber auch das ist nur eine Vermenschlichung dieser allumfassenden Kraft, die wir nicht verstehen und die hinter allem Sein wirkt. Die Bibel arbeitet mit Bildnissen, die wir Menschen eher verstehen als abstrakte Gedanken. Trotzdem mag ich die Bibel nicht, weil ich mir lieber meine Erfahrungen selbst sammle und etwas gegen Dinge habe, die vorgeben allwissend zu sein und mir ist das auch alles zu altbacken geschrieben.
mit einem Kuss, dein Prinz
Da gibt es nichts mehr zuzufügen. 🥰
Dein Engel