Hand auf's Herz

Hand auf’s Herz – 33

-4 bis 3 Grad

Hallo und einen schönen Mittag du liebe Seele,

ist schon ne Weile her das ich für Aequitas et Veritas Aktion was geschrieben habe. Aber ich lag ziemlich lange flach. Langsam gehts besser, nur noch etwas verschleimt. Doch heute möchte ich doch gleich wieder mal mitmachen, macht es mir ja immer wieder spass über die Fragen nach zu denken. Dann steig ich doch gleich mal auf die Frage ein…


Was ist deine größte Herausforderung in den nächsten sechs Monaten?

19. November 25 | Sony a 7R

Ehrlich? Ich hoffe die Herausforderungen dieses Jahr bleiben aus. Denn ich brauch echt mal eine Atempause von all den Herausforderungen, Stress, Sorgen und Dramen. Ich möchte einfach Leichtigkeit erleben. Und dennoch, ich weiss dass das Leben andere Pläne hat, einen anderen Zeitplan, was auch immer. Aber ich versuch mich echt nicht drauf zu versteifen und darum lass ich es einfach auf mich zukommen. Die ewige Herausforderung meiner K-PTBS reicht mir schon völlig. Diese nehm ich eh immer mit jedem Tag an. Der Weg der Heilung ist steinig und alles andere als Linear. Ich werde mich der Herausforderung stellen wenn sie anklopft. Das ist früh genug.

Leichtigkeit erleben, Leben und nicht nur überleben… Ja gut, das könnte ich als die Herausforderung für’s Jahr 26 sehen und nicht nur für die nächsten 6 Monate. Leider hab ich auf das nicht immer Einfluss, denn vieles kommt von Aussen. Und das kann ich nicht beeinflussen, sondern nur, wie ich darauf reagiere. Ich muss mir immer wieder sagen das ich nur die Verantwortung für mich und meine Gefühle trage, nicht für die der anderen. Für mich, einfacher gesagt als getan. Das war noch nie einfach. Ich habe sehr früh gelernt die Gefühle und Stimmungen der anderen zu lesen und Verantwortung dafür zu übernehmen. Das ewige scannen der Situation, der Stimmung im Raum und der anderen Menschen ist so anstrengend und erschöpfend. Ja, ich seh schon… Das ist meine Herausforderung.


Tja, so kommt man von keiner Herausforderung zu das ist meine Herausforderung. Einfach bissi sinnieren und die Gedanken schweifen lassen und zack… da ist sie. 🫣 Ich werd mein bestes geben, es erst mal zu merken und nicht gleich in die Traumareaktion zu fallen. Das Bewusst werden ist so schwierig, einfach weil das Trauma so schnell greift. Mal schauen wie weit ich zum Ende des Jahres dann diesbezüglich sein werde.

Nun wünsch ich euch noch einen schönen Freitag, geniesst das Wochenende und erhol dich noch gut. Am Montag sind wir dann wieder im Alltag angekommen.

Alles Liebe, Alexandra

2 Gedanken zu „Hand auf’s Herz – 33“

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