Kurzgeschichten zum Ausfüllen

Sommer im Garten 

4 bis 9 Grad

Guten Morgen du liebe Seele,

heute ist Dienstag, und somit wieder Zeit für die Kurzgeschichte. Ich lieg im Bett mit dem MacBook auf den Beinen. Gestern, oder vielleicht sogar Sonntag wo ich mit Kopfschmerzen aufgewacht bin, hat sich schon was angebahnt und heut Nachts hat’s dann zugeschlagen. Fieber, Gliederschmerzen, Halsweh, Kopfschmerzen, ich friere und ich bin soooo müde. 🥱 Also mach ich heute nur das wichtigste. Wäsche wird gewaschen und später für’s Abendessen gekocht. Putzen muss halt warten. Ich hoffe ich kann’s wie jedes mal abfangen und in 3 Tagen ist alles wieder gut. Hab mich eingedeckt mit Tiegerbalsam… das ist eifach Hammer, dann hochdosiertes Vitamin C und ich arbeite zusätzlich mit ätherischen Ölen im Diffuser und innerlich.

So, jetzt schau ich aber mal was Manuela heute für uns parat hat und was ich daraus machen kann.

Hier wieder mal wie’s funktioniert:

  1. Lies den Lückentext der Woche.
  2. Fülle die Lücken spontan oder überlegt – alles ist erlaubt.
  3. Teile deine Version:
  4. direkt als Kommentar unter dem Blogpost oder auf deinem eigenen Blog

Sommer im Garten 

An diesem Morgen lag ein Hauch von Rosenduft in der Luft, als Mia die Terrassentür öffnete. Ihr Garten wirkte, als hätte er die ganze Nacht darauf gewartet, dass endlich jemand mit nackten Füssen durch das Morgentau feuchte Gras spaziert und die Natur begrüsst.

Zwischen den vielen Blumen die voller Morgentau waren, glitzerte das Licht so besonders, dass Mia kurz stehen blieb. Es sah fast aus, als hätte der Sommer selbst kleine funkelnde Diamanten verteilt. Aus dem Hibiskusstrauch hörte sie ein lebhaftes Zwitschern – ein Geräusch, das für sie immer wie eine Einladung klang.

Mit ihrer Tasse Hibiskustee in der Hand ging sie barfuß über das weiche Gras. Plötzlich entdeckte sie eine feine Spur aus kleinen, aber klar erkennbaren, Pfotenabdrücken, die quer durch das Beet führte. Seltsam, dachte sie, gestern war das noch nicht da.

Neugierig folgte sie der Spur. Ein warmer Wind trug den Duft von Rosen, Sommerflieder, Lavendel, Thymian und anderen Kräutern vorbei und ließ den Garten stiller werden, als würde er mit ihr zusammen den Atem anhalten.

Am Nachmittag legte Mia sich in ihre ach so geliebte Hängematte und beobachtete das Spiel aus Licht und Schatten über ihr. Wieder sah sie dieses geheimnisvolle Glitzern – diesmal direkt neben dem grossen und anmutigen Kirschbaum.

Als die Sonne unterging und der Himmel in Gelb, Rot und Lila erstrahlte, fand sie endlich heraus, was dahintersteckte: ein kleines, silbergrauses Kätzchen, das sich in einer weichen Mulde aus Blättern versteckt hatte.

Mia lächelte. Manchmal waren es die kleinsten Gartenmomente, die den Sommer magisch machten.
Und sie war sicher: Dass sie, wenn sie nur genug früh in den Garten geht, viele schönen tierische Begegnungen haben wird. Vielleicht sogar auch mal einen Fuchs, oder eine Igelfamilie und wer weiss, vielleicht kann sie ja auch Freundschaft mit manchen Tieren schlissen.


Heute konnte ich nicht so viel schreiben wie gehofft. Der Text liess nicht viel Spielraum und ich mag auch noch so lange studieren. Aber so ein Garten hätte ich schon auch gerne. Ein kleines aber sicheres Refugium das nur mir und der Natur gehört. Ich sh meinen. Garten vor meinem geistigen Auge. Ich weiss genau welche Pflanzen ich da kultivieren würde und ja, auch eine Hängematte, unter anderem, würde dazu gehören.

Nun wünsch ich dir einen schönen Dienstag und vielleicht, wenn ich mag, gibts noch einen Beitrag am Nachmittag zu currently watching.

Alles Liebe, Alexandra

4 Gedanken zu „Sommer im Garten “

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