Genussküche

Chräbeli – Traditionelles Schweizer Gebäck

📅 7. November 2024
☁️ Ich bin anwesend, 5-12 °C

Hallo du liebe Seele 🤍

Ich hoffe, du bist gut in den kleinen Freitag gestartet?!

Meine Nacht war fies. Ich konnte kaum schlafen, in meinem Kopf drehten sich die Gedanken wie ein Karussell. Um 3 Uhr in der Früh hab ich das letzte Mal auf die Uhr geschaut. Ich denke, so gegen halb 4 hab ich es dann geschafft einzuschlafen. Vier Stunden später war ich auch schon wieder wach. 🥴

Dementsprechend bin ich müde und am liebsten wäre ich gar nicht erst aufgestanden. Das Wetter ist düster und grau, aber hilft nichts. Ich muss nachher noch schnell einkaufen gehen und eine Wäsche hab ich auch schon gemacht.

Aber vorgestern habe ich zum ersten Mal für die kommende Saison gebacken. Und den Auftakt machten die Chräbeli, ein traditionelles Schweizer Anisgebäck.

Ich liebe Anis … nicht nur als Kekse, sondern auch als Tee. Gerade im Winter wärmt so ein Anistee schön und ich liebe den Duft. ❤️

Ich weiss, nicht viele mögen Anis. Gehörst du zu denen, die ihn lieben, oder eher zu denen, die dankend verzichten? 😄

Chräbeli werden vor allem während der Weihnachtszeit gegessen. Der Name ist ein Schweizer Mundartwort und wird mit den kleinen, gekrümmten Formen des Gebäcks in Verbindung gebracht.

Traditionell sind Chräbeli besonders mit Baden im Kanton Aargau verbunden. Auch wenn sie bei vielen vor allem zur Weihnachtszeit auf den Tisch kommen, bekommt man sie dort teilweise auch ausserhalb der Weihnachtszeit.

🍪 Was du brauchst

  • 2 Eier
  • 2 Prisen Salz
  • 200 g Puderzucker
  • 1–2 EL Anis
  • 250–270 g Mehl

Wie du siehst, braucht es nicht viel. Und dementsprechend sind sie wirklich einfach und schnell gemacht.

👩🏻‍🍳 Wie du sie zubereitest

  1. Die Eier, das Salz und den Puderzucker mit dem Mixer hell und schaumig rühren.
  2. Anis und Mehl dazugeben und alles zu einem Teig zusammenfügen. Beim Mehl würde ich nicht gleich die ganze Menge verwenden. Je nachdem, wie gross die Eier sind, braucht es etwas weniger Mehl. Sonst wird der Teig schnell zu trocken.
  3. Nun fingerdicke Teigrollen formen, etwa 1,5 cm Durchmesser. Diese in ungefähr 6 cm lange Stücke schneiden.
  4. Jedes Stück zweimal leicht schräg einschneiden und etwas biegen. So bekommen die Chräbeli ihre typische Form.
  5. Die Chräbeli auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei Raumtemperatur 8–12 Stunden trocknen lassen.
  6. Nach der Trocknungszeit den Backofen auf 140 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Keine Heissluft.
  7. Das Blech auf die zweitunterste Rille des vorgeheizten Ofens schieben und die Chräbeli etwa 20 Minuten backen. Dabei die Ofentür mit einer Holzkelle einen Spalt offen lassen.
  8. Nach dem Backen die Chräbeli etwas auskühlen lassen, anschliessend vom Blech lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

💡 Mein Tipp

Die Trocknungszeit hängt von der Raumtemperatur ab.

Die Chräbeli sind trocken genug, wenn auf der Unterseite ein weisser Rand sichtbar ist.

Aufbewahrung

Gut verschlossen halten sich die Chräbeli mehrere Wochen.

Wer die Kekse lieber etwas weicher mag, kann sie direkt nach dem Auskühlen in einen verschliessbaren Tiefkühlbeutel geben und anschliessend in einer Dose aufbewahren.

Ansonsten werden sie tatsächlich ziemlich hart. 😄

Ich mag beides.


Ich bin gespannt, ob du das Rezept ausprobieren wirst. 🤤

Wenn du es ausprobierst, verrate mir unbedingt, ob dir die Chräbeli geschmeckt haben. ❤️

Süss, salzig, bitter oder einfach wunderbar: So schmeckt das Leben.

3 Gedanken zu „Chräbeli – Traditionelles Schweizer Gebäck“

  1. Moin Du liebe,

    das hört sich sehr lecker an. Anis und Fenchel sind auch mit meine Liebingsteesorten (kann nicht jeder verstehen 🙂 )

    Dein Rezept würde ich sehr gerne ausprobieren. Kann es aber sein, dass hinter 250 g bis 270 g die Zutat Mehl nicht aufgelistet ist? 🙂

    Viele liebe Grüße und einen wunderschönen Sonntag

    Angeal

    1. Liebe Angela,

      ja, entweder mag man es oder nicht. Ich bin rund um auch die einzige die das lecker findet. 😁 Dann bleibt mehr für mich und muss es nicht teilen.

      Danke für den Hinweis, ja, tatsächlich hab ich das Wort Mehl unterschlagen. Legasthenie lässt grüssen. Danke also das du mich drauf hingewiesen hast.

      Dann wünsch ich viel spass beim ausprobieren und hoffe du gibst ne Rückmeldung wie es die geschmeckt hat.

      Danke, und auch dir einen schönen Sonntag!
      Alexandra

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