
Einen wunderschönen guten Morgen meine liebe Seele,
bist du gut ins Wochenende gestartet? Oder gehörst du zu denjenigen die am Wochenende arbeiten müssen? Wenn ja, dann wünsch ich dir ein stressfreies, ruhiges Wochenende, aber ja ich weiss, in vielen Berufen wird es vor allem genau da hektisch. Ich wünsch euch einfach das ihr es etwas ruhiger habt als sonst 😉
Ich werde mich jetzt kurz meinem Beitrag zur Dankbarkeit zuwenden.
Dieser Beitrag fällt mir grade wirklich leicht, denn da muss ich gar nicht lange überlegen, zumal ich eh nicht viele Freunde habe. Da wären eigentlich nur mein Bester Freund und meine Seelenschwester. Und ja, um sie geht es.
Meine Seelenschwester kenne ich seit Kindertagen, ich bin mit ihr zur Schule und wir haben seit da immer Kontakt gehalten, wenn auch mit grösseren Unterbrüchen weil sie aus meiner Gegend weg gezogen ist. Dennoch haben wir uns nie aus den Augen verloren. Beide haben wir unsere Probleme, schon als Kinder hatten wir ähnlich schwierige Familienverhältnisse und auch wenn da unterschiedliche Themen das Problem waren, aber es kam fast auf das selbe raus. Wir verstanden uns ohne gross drüber zu reden, ich kannte ihre Familie, sie meine. Der Unterschied war nur in der Reaktion auf die ganzen unschönen Ereignisse. Sie wurde zur Rebellin. Also wirklich, sie liess nichts aus um die Ketten dieser schwierigen Verhältnisse zu sprengen, als Kind war sie wirklich … uff … Aber dies war ihre Art die Eltern für Handeln zu bestrafen. Aber vor allem für sich selber, sich nicht klein machen zu lassen. Das war ihre Art zu überleben.
Tja, meine war eine ganz andere, ich wurde traumatisiert, mehr mal’s und wurde zu einem ruhigen, folgsamen, ängstlichen, einzelgängerischen und schüchternem Mädchen. Das sehr früh rausgefunden hat wie die Stimmung des Gegenübers ist, feine Antennen sind mir gewachsen. Ich hab alles getan um eben nicht in solche Situationen zu geraten oder auch dinge unterlassen. Ich war nicht mehr wichtig, das hab ich zu oft vermittelt bekommen, also war es für mich lebensnotwendig zu gehorchen, alles zu schlucken, es weg zu drücken, ab zu spalten.
Und doch sind wir in so vielen Dingen ähnlich, wirklich, wie Seelenschwestern. Wir denken oft das selbe, beenden den Satz der anderen. Ich hab ihr mal in einer ganz schlimmen Situation geholfen, ist schon über 20 Jahre her. Ich nahm sie bei uns auf bis sie wieder auf ihren eigenen Füssen stehen konnte. Das war für mich selbstverständlich.
Und seit mein Mann verstorben ist, reden wir jeden Tag miteinander. Es gab keinen einzigen Tag an dem wir uns nicht hören. Und das war nicht nur für mich wunderbar, auch sie findet es toll. Sehen tun wir uns nicht so oft, weil sie wirklich etwas weiter weg wohnt und sie arbeitet ja auch.
Aber wir sind uns so nahm wie seit Kindertagen nicht mehr, und dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Und auch dafür das wir keine Geheimnisse vor einander haben. Egal wie traurig, oder auch düster unsere Gedanken sind, wir können es uns erzählen. Sie war meine erste und einzige wirkliche Freundin, die nie über mich gelästert hatte, nie gemobbt oder angegriffen hatte. Sie war und ist der einzigste Mensch dem ich nahe zu zu 100% vertraue. Ja, das klingt jetzt krass, ich weiss, warum nicht zu 100%? Nach dem wir alles mit einander erlebt und geteilt haben. Das gehört wohl zu meinem Charakter, zu meinem PTBS. es gab zu viele Erfahrungen und Beziehungen in meinem Leben in dem mein Vertrauen erschüttert wurde. Und das schon als Kind. Das kann man nicht mehr so leicht los lassen. Ich befürchte, das wird immer ein teil von mir bleiben.
Aber, ja, ich bin über alles Dankbar für meine Seelenschwester.

So, nun wünsch ich dir einen wunderbaren Spätsommertag, geniess ihn und erhol dich gut.
Dankbare Grüsse – Alexandra
Beiträge weiterer Teilnehmer
- Jenny & Thomas von Weitglücklich
- Anne von Wortperlen
Guten Morgen liebe Alexandra!
Schön, wenn man so eine Freundin hat.
Ählich ist es bei mir, obwohl ich nicht sehr viel dazu geschrieben habe. Aber das Wichtigste!
https://www.wortperlen.de/kommentare/dankbarkeitschallenge….12457/
Liebe Grüße
Anne
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Liebe Anne,
ja das ist wirklich schön so einen Menschen an seiner Seite zu haben. Egal, du hast was dazu geschrieben das ist doch gut, es kommt nicht drauf an wie viel es ist sondern es geht um das fühlen von der Dankbarkeit.
Liebe Grüsse
Alexandra
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