📅 29. September 2026
☀️ Heute ein wichtiger Schritt gemacht, 11-25 °C
Hallo du liebe Seele 🤍
😮💨
Ich sitze hier und ich bin nervös.
Innerlich zittert alles und ich bin grade so froh kann ich mich mit der Kurzgeschichte die ansteht und Anja für Mamenu noch immer übernimmt, heute ablenken. Nur was ist nachher?
Heute habe ich die Kündigung meiner Wohnung abgeschickt.
Ja, mein Sohn hat die Wohnung bekommen, zusammen mit seiner Freundin. Ich freue mich und gleichzeitig bin ich so voller Angst und Zweifel.
Das Sicherheitsnetz ist abgeschnitten. Sollte mein Freund doch noch finden; Ach nö, das tu ich mir nicht mehr an, diese Dramen, steh ich mit nichts da.
Ja, ich weiss, eine Garantie hat man nie. Vielleicht ist es einfach eine Kombi von verschiedenen Themen. Jetzt geht definitiv ein Lebensabschnitt zu Ende. Mein Sohn wird selbstständig, gut das war er ja eh schon, aber jetzt so richtig, offiziell. Es ist die Wohnung die ich mit meinem Mann geteilt habe…
Ach ja, ich weiss, ich stell mich an. Aber kanns grade nicht ändern. Mein Nervensystem hat das Blaulicht aufs Dach gepackt und fährt volles Rohr durch die Gegend. 🚑
Also widme ich mich jetzt der Kurzgeschichte, da kann ich mich etwas auf was anderes Fokussieren. 🧘
Ein Tag voller Abenteuer
Endlich war es so weit! Heute wollte ich das Technik Museum besuchen, denn dort fand ein ganz besonderes Science-Fiction-Treffenstatt.
Schon vor dem Eingang entdeckte ich die ersten Menschen die anstanden und warteten bis die Türen sich endlich geöffnet werden. Überall waren Menschen unterwegs. Manche waren ganz normal gekleidet, andere trugen fantastische Kostüme.
Da liefen Figuren aus Star Wars herum, daneben entdeckte ich einen Superman , einen C-3PO , gleich hinter ihm eine Sailer Monn, Und da war auch eine Superwomen und sogar jemanden in einem Steampunk-Outfit mit einem beeindruckenden Frack und Zylinder.
Ich wusste gar nicht, wohin ich zuerst schauen sollte. Überall gab es etwas zu entdecken und zu fotografieren. Zwischen riesigen Flugzeugen, alten Fahrzeugen und beeindruckenden Raumfahrzeugen begegnete ich immer wieder neuen Gestalten wie Sturmtruppler, dazwischen sogar einen Son Goku und ein Pikachu. Heute war alles auf den Beinen was Rang und Namen hatte.
Plötzlich hörte ich hinter mir ein seltsames Lachen.
Ich drehte mich um.
Da stand eine Gestalt, die ich ganz sicher noch nie zuvor gesehen hatte. Sie trug einen Kostüm aus purem Licht und hielt einen geheimnisvollen Laterne in der Hand.
„Du musst mir helfen“, sagte die Gestalt.
„Ich?“, fragte ich überrascht.
Sie nickte. „Mein Lichtquelle in der Laterne ist verschwunden. Ohne ihn kann ich nicht zurück.“
Gemeinsam machten wir uns auf die Suche. Wir liefen vorbei an Obi-Wan, begegneten einem ziemlich verwirrten Q und kamen schließlich an einen Ort, an dem gerade eine Gruppe von Pokemons für Fotos posierte.
Plötzlich entdeckte ich zwischen den vielen Menschen etwas, das dort überhaupt nicht hingehörte: Ein in allen Farben schimmerndes Licht das einfach so auf dem Boden lag. Zwischen all den Füssen kullerte es mal hier hin mal dahin und keiner scheint es zubemerken?!
Ich hob es vorsichtig auf.
In diesem Moment begann es zu pulsieren. Immer schneller, und schneller und mit jedem mal wurde es ein klein bisschen grösser.
Die geheimnisvolle Gestalt rief: „Das ist es!“
Doch bevor ich fragen konnte, was eigentlich los war, wurde alles um mich herum ganz hell… und leise. Für einen kurzen Augenblick sah ich Milliarden von Sternen, Millionen von Galaxien in einem dunklen Universum und sogar ein riesiges Schwarzes Loch.
Dann war plötzlich wieder alles wie vorher.
Die Gestalt war verschwunden.
Nur der geheimnisvolle Licht, das jetzt viel kleiner war als zuvor, lag noch in meiner Hand.
Ich sah mich um und fragte mich, ob ich das alles vielleicht nur Geträumt hatte, es mir eingebildet hatte.
Da hörte ich hinter mir eine Stimme:
„Du solltest vorsichtig sein. Beim nächsten Mal könnte es noch viel seltsamer werden.“
Ich drehte mich um.
Und da stand wieder diese Gestallt mit dem Mantel aus purem Licht. Sie lächelt mich wissend an und nimmt meine Hand in dem das Licht lag und drückte sie vorsichtig zu. Sie machte kehrt und verschwand zwischen den vielen Menschen in all ihren Kostümen.

Seit diesem Tag weiss ich eines ganz sicher:
Im Technik Museum ist wirklich alles möglich!
So, das war also mein heutiger Beitrag zur Kurzgeschichte. ☺️
Ich wünsch dir jetzt noch einen schönen Nachmittag und hoffe du hast auch so schönes Wetter wie ich hier.
Manchmal braucht eine Geschichte nur ein paar Lücken, damit unsere Fantasie den Rest erzähl

Liebe Alexandra,
so ging es mir vor 25 Jahren auch. Lange, sehr lange hat es gedauert, bis ich mit meinen Mann zusammen gezogen bin. Und lange hatte ich Zweifel. Noch heute denke ich manchmal dran, allein zu wohnen.
Aber die Geschichte ist sehr gut gewordne. Ich gestehe, viele der Figuren kenn ich gar nicht *lach*.
vielen Dank für das Mitmachen
Anja
So ähnlich gings mir als wir ins Haus gezogen sind und mit der Hypothek über eine halbe Million auf uns geladen haben. Noch heute bin ich skeptisch, denn es ist ganz und gar nicht klar, ob uns die Bank als Rentner noch ne Hypothek geben wird. Das Schlimmste finde ich, dass eine Wohnungsmiete ungleich teurer sein wird.
Hast du gut gemacht, dass du dich mit der Geschichte abgelenkt hast.
Puh, das kann ich voll nachvollziehen – ein letzter Anker und der Druck, jetzt muss es einfach klappen. Aber vielleicht ist das auch das, was noch gefehlt hat um weiter zu kommen.
Eine schöne Geschichte.
Ja, klar. Das weiss ich auch… so ist es nicht. Ich freu mich, denn bis jetzt war’s weder Fisch noch Vogel. Und doch…
Danke ☺️