Natur & Fotografie

Reisebericht | Dienstag, von Bulle – Fribourg nach Hause

Hallo du liebe Seele 🤍

Jetzt ist das schon zwei Wochen her. Wie schnell die Zeit vergeht.

Ich weiss, Reiseberichte sollte man eigentlich zeitnah erzählen. Aber ganz ehrlich, sie brauchen Zeit. Und ich schreibe ja nicht nur über meine Ausflüge oder Reisen. Alles braucht seine Zeit. Dazu hab ich ja auch noch andere Hobbys, die ich ausüben möchte, und leider ist auch mein Tag nur 24 Stunden lang. 😉

Und ehrlich, manchmal brauch ich auch einfach eine Pause.

Also hoffe ich, du freust dich trotzdem über den zweiten Teil davon. 😉

Du hast den ersten Teil noch nicht gelesen, bist aber neugierig?

Dann kannst du den ersten Teil hier nachlesen:

Reisebericht | Montag, die Fahrt nach Bulle – Fribourg


🌄 Der Morgen in Bulle

Ehrlich gesagt hab ich besser geschlafen, als ich befürchtet hatte. Aber nach der langen Fahrt und den vielen neuen Eindrücken war ich doch ziemlich erschöpft.

Wir sind also erst mal langsam aufgestanden und gingen frühstücken. Hunger hatte ich nicht so richtig, eigentlich schade. Ich hab mir einen kleinen Fruchtsalat gegönnt, ein Glas Wasser und ein Croissant.

Aber das war lecker. 😋

Da wir noch etwas Zeit hatten, entschieden wir uns, noch ein bisschen durch den kleinen Dorfkern zu spazieren. Und so sind wir noch einmal mit unseren Kameras losgezogen.

Und so entstand noch das ein oder andere Foto.

🏘️ Ein bisschen Geschichte von Bulle

Bulle hat eine wirklich spannende Geschichte.

Im ersten Moment denkt man vielleicht gar nicht daran, wie viel Geschichte sich hier versteckt. Bewusst wird es einem erst, wenn man die verschiedenen Tafeln mit Informationen liest, die überall zu finden sind.

Bulle war schon im Mittelalter ein wichtiger Ort in dieser Region. Und das lag nicht zuletzt daran, dass der Ort zum weltlichen Besitz der Bischöfe von Lausanne gehörte.

Aber warum gehörte Bulle eigentlich den Bischöfen von Lausanne?

Tja, das ist eine spannende Geschichte, wie ich finde.

Denn die Bischöfe waren im Mittelalter nicht nur Kirchenmänner. Sie waren auch weltliche Herrscher und besassen eigene Gebiete. Bulle gehörte vermutlich bereits seit dem 6. Jahrhundert zum weltlichen Besitz des Bischofs von Lausanne.

Im 12. Jahrhundert gewährten die Bischöfe von Lausanne Bulle besondere Rechte für den Markt. Und genau da wurde es interessant, denn auch die Grafen von Greyerz hatten in Bulle Rechte und Interessen.

Klar, oder?

Es war ja schliesslich ihr Land beziehungsweise ihre Herrschaftsregion.

Und so kam es über mehrere Jahrhunderte immer wieder zu Konflikten zwischen den beiden Herrschaften.

Oh Wunder. 😂

Ehrlich, ich kann’s verstehen.

🏰 Und das Château de Bulle

Natürlich wollte ich auch noch mal zum Schloss.

Die Atmosphäre bei der Vormittagssonne war eine ganz andere als am Abend, als es noch im Schatten lag.

Im Inneren fand ich dann einen kleinen, wirklich kleinen Schlossgarten.

Leider gab es nichts, worauf ich mich ungeniert hätte draufstellen können, um von oben ein Foto zu machen. 😂

Und auch hier hatte es eine Tür.

Unscheinbar.

Nichts Besonderes.

Und doch hatte sie zusammen mit der Steintreppe irgendwie etwas Rührendes.

Keine Ahnung, für was diese Tür einmal war, wer hier hinein- und hinausging oder wer überhaupt hindurchgehen durfte.

Aber genau solche Kleinigkeiten faszinieren mich.

Spannend ist auf alle Fälle die Frage:

Was können diese Mauern alles erzählen, wenn sie nur reden könnten?

Das Château de Bulle stammt aus dem Mittelalter und wurde vermutlich unter dem Bischof Bonifaz begonnen. Es gehörte damals zum Herrschaftsbereich der Bischöfe von Lausanne. Die Burganlage war nicht einfach nur ein repräsentatives Gebäude. Die Châtelains, also die Burgverwalter, übten hier im Namen des Bischofs auch Recht aus.

Nach der Annexion Bulles durch Freiburg wurde das Schloss ab 1537 zum Sitz der Freiburger Vögte. Seit 1848 befindet sich hier die Präfektur der Gruyère. Fribourg

1195/1196 findet sich dann ein ziemlich spannender Hinweis:

Graf Rudolf von Greyerz hatte in Greyerz einen eigenen Markt eingerichtet. Er gab diesen jedoch wieder auf und erkannte den älteren Markt von Bulle an. Das zeigt ziemlich schön, welche wirtschaftliche Bedeutung Bulle damals bereits hatte.

Ein Markt bedeutete schliesslich nicht einfach nur ein paar Stände, an denen Menschen ihre Waren verkauften. Er brachte Handel, Menschen und Einnahmen und machte einen Ort damit auch für seinen Herrscher interessant.

Im 13. Jahrhundert wurde Bulle dann gezielt ausgebaut. Die Bischöfe gaben dem Ort eine städtische Struktur und machten ihn zu einem Vorposten ihres Verteidigungssystems. Zwischen 1231 und 1239 liess Bischof Bonifaz die Stadtbefestigung errichten.

Und irgendwie finde ich es immer wieder spannend, wenn man durch so einen Ort läuft und sich bewusst macht, was hier schon alles passiert ist.

Heute stehen wir einfach mit unseren Kameras da und laufen durch die Strassen.

Aber vor mehreren hundert Jahren war das hier ein Ort, an dem um Macht, Handel und Herrschaft gerungen wurde.

Und genau deshalb wollte ich natürlich auch noch einmal zum Schloss.

Und dann sind wir an einem Gebäude vorbeigekommen, das mir sofort aufgefallen ist.

Das ist das ehemalige Institut Sainte-Croix.

Das Gebäude sieht schon ziemlich besonders aus, finde ich. Diese grünen Fensterläden, die Treppengiebel und dann diese wunderschöne alte Schrift über der Fassade.

Und natürlich eine schöne Tür, ja auch Türen liebe ich, wie du sicher inzwischen weisst.

Aber noch spannender fand ich, als ich herausgefunden habe, was sich hinter diesen Mauern verbirgt.

Das Institut Sainte-Croix wurde ab 1899 von den Menzinger Schwestern aufgebaut und war lange Zeit die einzige weiterführende Schule für junge Frauen in der Gruyère. Für viele junge Frauen muss dieser Ort also eine ziemlich wichtige Rolle gespielt haben.

Die letzte Schulklasse verliess das Institut 1986.

Heute ist das Gebäude in Besitz der Stadt Bulle und wird unter anderem als Altersresidenz genutzt.

Irgendwie mag ich solche Gebäude ja besonders. Sie sehen heute vielleicht einfach schön und alt aus, aber wenn man weiss, wie viele Menschen hier ein- und ausgegangen sind und welche Lebensgeschichten sich dahinter verbergen, bekommt so eine Fassade plötzlich eine ganz andere Bedeutung. ❤️

Und dann war da noch diese Tür. Ja natürlich 🤭 wie du inzwischen weisst… an alten Türen kann ich einfach nicht vorbeigehen. 😍

Diese hier gehört zur Chapelle Notre-Dame de Compassion.

Und die hat eine richtig spannende Geschichte.

Die Kapelle wurde bereits 1350 gegründet und gehörte ursprünglich zu einem Spital, in dem Kranke, Waisen, arme Menschen und Reisende aufgenommen wurden.

Später entwickelte sie sich zu einem wichtigen Wallfahrtsort. Besonders im 17. und 18. Jahrhundert kamen unglaublich viele Menschen hierher. An grossen Wallfahrtstagen sollen bis zu 1800 Pilger nach Bulle gekommen sein. 🫪

Und jetzt stell dir das mal vor.

1800 Menschen kommen wegen einer Wallfahrt in einen Ort.

Die müssen irgendwo schlafen, etwas essen, etwas trinken und vielleicht auch ein kleines Andenken mit nach Hause nehmen.

Und genau das hatte natürlich Auswirkungen auf die Stadt. Rund um die Kapelle entstanden Gasthäuser, Weinschenken und kleine Geschäfte. 1722 waren es acht Gasthäuser und Weinschenken und ungefähr 15 Läden.

Religion, Pilger und Wirtschaft waren also schon damals ziemlich eng miteinander verbunden. 😉

Und diese wunderschön geschnitzte Tür, die ich hier fotografiert habe, stammt sogar aus dem Jahr 1688.

Wenn man davorsteht, sieht sie einfach alt und wunderschön aus.

Aber wenn man weiss, wie viele Menschen hier wohl schon durchgegangen sind …

Dann bekommt so eine Tür plötzlich eine ganz andere Geschichte.

Und dann fällt einem beim Spaziergang natürlich auch dieser wunderschöne Kirchturm auf.

Das ist die Église Saint-Pierre-aux-Liens.

Die Geschichte dieser Kirche reicht ziemlich weit zurück. Die ältesten bekannten Hinweise auf eine Kirche an dieser Stelle stammen aus dem 9. Jahrhundert, möglicherweise geht ihre Geschichte sogar bis ins 6. Jahrhundert zurück.

Aber auch sie blieb vom grossen Brand von Bulle im Jahr 1805 nicht verschont. Die damalige Kirche wurde fast vollständig zerstört.

Die heutige Kirche wurde danach neu aufgebaut und 1816 eingeweiht.

Und jetzt kommt eine kleine Geschichte, die ich irgendwie ziemlich cool finde:

Um die Kosten für den Wiederaufbau zusammenzubekommen, wurden ganze 15 Lotterien organisiert.

Und auch bei den Glocken wurde nicht einfach nur neu gegossen. Zwei Kanonen, die der Staat Freiburg verkauft hatte, wurden eingeschmolzen und daraus sechs Glocken für das Glockenspiel hergestellt.

Wenn man heute also diesen Turm sieht, steckt darin nicht nur Kirchengeschichte.

Da steckt auch ein bisschen die Geschichte einer Stadt drin, die nach einem verheerenden Brand wieder aufgebaut werden musste.

Und irgendwie finde ich, genau solche Geschichten machen einen Ort lebendig.

Und dann kam der Abschied. Wir liefen also zurück zum Hotel wo das Motorrad schon auf uns wartete. Noch ein letzter Blick und los gehts.

🌊 Der Lac de la Gruyère und die „Burg“ im Wasser

Um 10:30 Uhr haben wir dann ausgecheckt und sind langsam losgefahren Richtung Lac de la Gruyère.

Nach ungefähr 30 Minuten Fahrt sind wir dort angekommen und haben uns entschieden, zu parkieren.

Wir machten unsere Helme und Jacken am Motorrad fest und zogen mit unseren Kameras los, um noch eine Runde zu drehen.

Und es war einfach herrlich. 🤩

Der Stausee hatte sehr wenig Wasser und dadurch lag ein Stück Land frei. So konnten wir tatsächlich über diesen Landstreifen zu den Ruinen von Ogoz hinüberlaufen.

Was für eine Aussicht! 😍

Und genau solche Momente liebe ich. Ja, ich weiss, ich wiederhole mich 🤭

Man steht irgendwo, schaut sich um und denkt erst einmal nur:

Wow.

Der Lac de la Gruyère ist heute ein Stausee. Aber bevor hier Wasser aufgestaut wurde, sah diese Landschaft natürlich ganz anders aus.

Und mitten in dieser Landschaft liegt heute die kleine Insel Ogoz.

Na ja …

eigentlich war sie gar nicht immer eine Insel.

Aber dazu später mehr. 😉

Wie schon im ersten Teil des Reiseberichts: Ich liebe Schlösser und Burgen.

Die haben so viel zu erzählen und die Atmosphäre ist auch eine ganz spezielle.

Da gehen meine Gedanken auf Traumwegen.

Ich stell mir vor, wie die Schiffe unterhalb der Kapelle anlandeten, wie das Feuer in dieser Feuerschale brannte.

Wie die Ritter da wohl gelebt haben.

Eingeschlossen von den Wassermassen.

Und plötzlich ist es gar nicht mehr so schwer, sich vorzustellen, dass hier einmal Menschen gelebt haben.

Nicht nur ein paar einsame Mauern, sondern ein kleiner Ort mit seinen Bewohnern, seinen Herrschaften, seinen Wegen und seinen Geschichten.

Und dann der Weg rauf in die Burg…

Aber was man heute als kleine Insel mitten im Lac de la Gruyère kennt, war übrigens nicht immer eine Insel.

Bevor hier der Stausee entstand, lag an dieser Stelle eine Halbinsel in einer Schleife der Saane.

Hier befand sich einst der mittelalterliche Ort Pont-en-Ogoz mit seinen Burgen und einer Kapelle. Die Siedlung entstand bereits vor 1231 und lag strategisch günstig an einem wichtigen Übergang über die Saane.

Und auch bei den Ruinen wird es spannend:

Die beiden markanten Türme gehörten ursprünglich zu zwei verschiedenen Burgen.

Sie waren Sitze verschiedener Mitherrschaften und verfügten jeweils über einen bewohnbaren Hauptturm und weitere Gebäude. Auch die Kapelle stammt aus dem Mittelalter. Île d’Ogoz

Wenn man dort steht, sieht man heute eigentlich nur noch die Überreste.

Aber wenn man weiss, was hier einmal war, verändert sich der Blick darauf.

Denn plötzlich sieht man nicht mehr nur alte Mauern.

Man sieht einen Ort.

Eine kleine mittelalterliche Siedlung.

Menschen, die hier gelebt haben.

Menschen, die gearbeitet haben.

Menschen, die vermutlich über dieselben Wege gegangen sind, über die wir heute mit unseren Kameras laufen.

Und dann kommt die Geschichte, die ich an diesem Ort besonders spannend finde.

Denn diese kleine Insel war nicht immer eine Insel.

Der Lac de la Gruyère ist ein künstlicher See. Mit dem Bau der Staumauer von Rossens und der anschliessenden Aufstauung der Saane entstand der See, wie wir ihn heute kennen.

Die Staumauer wurde 1948 fertiggestellt. Durch die Flutung verschwanden ganze Teile der alten Landschaft unter Wasser. Insgesamt wurden 15 Dörfer überflutet und rund 150 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Auch die historische Thusy-Brücke liegt heute unter dem Wasser.

Und die ehemalige Halbinsel von Ogoz wurde dadurch plötzlich zu einer Insel.

Irgendwie verrückt, wenn man darüber nachdenkt.

Was für die Menschen damals ein ziemlich einschneidender Umbruch gewesen sein muss, ist für uns heute ein Teil dieser Landschaft.

Und genau deshalb finde ich diesen Ort so besonders.

Er erzählt nicht nur mittelalterliche Geschichte.

Er erzählt auch davon, wie sich eine Landschaft durch menschliche Eingriffe komplett verändern kann.

🌉 Und dann ist da diese riesige Autobahnbrücke

Zugegeben, besonders idyllisch ist sie nicht. 😂

Aber irgendwie hat sie mich trotzdem beeindruckt.

Das Viaduc du Lac de la Gruyère ist gut zwei Kilometer lang. Er wurde zwischen 1975 und 1979 gebaut und ist Teil der Nationalstrasse A12 zwischen Vevey und Bern. Mit seinen rund 2044 Metern überquert er zwei tiefe Einschnitte des Greyerzersees.

Und wenn man sich überlegt, was für eine Landschaft hier überquert werden musste, ist das schon ein ziemlich beeindruckendes Bauwerk.

Die A12 wurde in diesem Abschnitt gebaut, um die Verbindung zwischen der Region um Vevey, Freiburg und Bern auszubauen. Die Fertigstellung der Strecke von Châtel-Saint-Denis bis Flamatt im Jahr 1981 war für den Kanton Freiburg sogar ein wichtiger Wendepunkt. Der Kanton beschreibt den Bau als Teil der Entwicklung vom überwiegend ländlich geprägten Kanton hin zu einem stärker industrialisierten Kanton Fribourg.

Und ich finde, trotz ihrer Grösse wirkt die Brücke von hier aus erstaunlich gut in die Landschaft eingebettet.

Zumindest von meinem Standpunkt aus. 😉

Und irgendwie mag ich genau solche Gegensätze.

Auf der einen Seite die alten Burgruinen, die mittelalterliche Kapelle und die Geschichte von Ogoz.

Und daneben dieses riesige moderne Bauwerk, über das heute täglich Autos und Lastwagen fahren.

Jahrhunderte liegen dazwischen.

Und trotzdem stehen beide im selben Bild.

Nach über einer Stunde an diesem fantastischen Ort sind wir zurück zum Motorrad und entschieden uns, jetzt wirklich nach Hause zu fahren.

🏍️ Und jetzt wirklich nach Hause

Und da musste ich tatsächlich noch mal mein iPhone rausfischen. Was für ein Blick in die Landschaft.

Und ehrlich, auch auf der Heimfahrt hätte ich mein Handy ständig zücken können um Fotos während der fahrt zu machen.

Und eine Halbe Stunde später, noch dieses Panorama 😍

Auf der Rückfahrt kamen wir bei Kirchenthurnen vorbei und plötzlich lag dieses Panorama vor uns.

Vor uns die Berner Alpen, dahinter diese unglaubliche Bergkulisse und davor die sanften Hügel und Wiesen des Gürbetals.

Gerade dieser Gegensatz gefällt mir so gut. Vorne diese ruhige, grüne Landschaft und dahinter die schroffen Gipfel, die teilweise noch ihre weissen Schneefelder tragen.

Solche Momente muss man einfach festhalten. 📷❤️

Irgendwann hat mein Freund dann überlegt, dass wir doch schnell noch bei seiner Mutter reinschauen könnten.

Gesagt, getan.

Für ihn gab es noch schnell einen Kaffee und für mich ein Wasser.

Und dann ging es wirklich nach Hause.

Na ja …

Fast. 😂

Denn natürlich haben wir noch schnell am Heydegg(er) See Halt gemacht. Der See am Abend, zusammen mit dem Ballon, hat einfach ein fantastisches Bild abgegeben.

Und ganz ehrlich?

Für uns musste dieses Foto einfach noch sein. ❤️

Nach all den Burgen, alten Mauern, Bergen, Seen und Geschichten war das irgendwie ein wunderschöner letzter Blick auf unsere Reise.

Um 19 Uhr waren wir dann also tatsächlich zu Hause.

Müde.

Voll mit Eindrücken.

Und mit einer Speicherkarte, die wieder einiges zu erzählen hatte. 📷❤️

Und ja… um 19 Uhr waren wir dann also tatsächlich zu Hause.

Müde.

Voll mit Eindrücken.

Und mit einer Speicherkarte, die wieder einiges zu erzählen hatte. ❤️📷

Danke, dass du ein Stück dieses Kapitels mit mir gegangen bist

3 Gedanken zu „Reisebericht | Dienstag, von Bulle – Fribourg nach Hause“

  1. Hast du die Türe im Schlossgarten nicht aufgemacht? Ich probiere immer, ob die nicht verschlossen sind und was dahinter ist.

    Wie schön, dass das Institut Sainte-Croix heute eine Altersresidenz ist.
    Die Türe auf dem Bild darunter ist wunderschön.

    Oh, die Geschichte um den Wiederaufbau der Kirche ist in der Tat super. In meiner Nähe befindet sich das Kloster St. Urban. Da hat mir mal jemand erzählt, dass sie alle Bäume, die dafür gefällt worden waren, wieder aufgeforstet haben. Nachhaltigkeit hatte früher deutlich einen besseren Stand als heute.

    Das Hotel hat eine tolle Farbe.

    Da hast du es doch gefunden, das Licht am Ende des Tunnels, oben an der Treppe. Cool, dass ihr da rüberlaufen konntet. Ich kenne den Ausblick nur von der Autobahnraststätte aus. War aber schon lange nicht mehr dort.

    Wenn Menschen umsiedeln müssen, ist das auch heute noch einschneidend. Denk nur in Deutschland beim Kohleabbau oder vor ca. 30 Jahren in China als sie auch einen neuen Stausee bauten. Oder schlimmer: Tschernobyl & Fukushima, nicht zu vergessen Kriege oder Klima-Veränderungen.

    Da ich ja im Baugwerbe arbeite und mich schon immer auch von Architektur faszinieren lies, mag ich auch Brücken. Ich zeige dir hier noch was Beeindruckendes: https://de.wikipedia.org/wiki/Viaduc_de_Millau
    Am Wochenende war das F1-Rennen in Baku, da stehen auch sehr moderne und sehr alte Gebäude nebeneinander. Das mag ich sehr. Das Land selber ist jedoch nach wie vor eine Katastrophe.

    Die Landschaft hinter Bern ist einfach eine andere und das sieht man auf den Bildern um den Greyerzersee sehr gut.

    Danke fürs Mitnehmen.

    1. Uh, nein, das trau ich mich nicht. 🫣

      Ja das find ich auch. Die haben hinten raus eine wunderschöne Aussicht und wie schön ist es denn in einem so geschichtsträchtigen Gebäude und Dorf zu leben. ☺️

      Oh Klöster sind auch etwas wunderbares. Oh, das ist wirklich spannend. Wie es scheint wussten sie das besser zu würdigen und nahmen ihre Verantwortung eher war als heute.

      Ja gell. Fand ich aus mit den weissen Friesen um die Fenster.

      Ah, wusste nicht das es da eine Raststätte gibt wo man ein Blick auf den See und die Burg hat.

      Ja, definitiv. Das ist nicht schön. Solche Situationen gibts immer wieder überall aus verschiedenen Gründen.

      Das Viadukt de Millau hat mir mal mein Freund auf YouTube gezeigt. Schon krass ja. Wunderschön, so filigran und trotzdem so stabil.

      Bitte gerne ☺️

      1. Ich bin zu neugierig.

        Obwohl ich ungläubig bin, bin ich früher fast jährlich einmal nach Einsiedeln gefahren. Wir haben das als Kind schon immer gemacht, mit meinem Götti und den Grosseltern. Die letzten Jahre aber nicht mehr. Ich gestehe, dass ich noch nie in St. Urban war, obwohl es so nahe ist. Habe grad schnell Fotos angeschaut. Würde sich auf jeden Fall lohnen.

        So ist es, die ganze Welt ist natürlich immer im Wandel. Heute wissen wir nur von überall, früher ging es nur um den eigenen kleinen Umkreis.

        Ich bin ja nicht mehr ganz so schwindelfrei wie früher, doch über den Viadukt de Millau zu fahren, stelle ich mir fantastisch vor.

Danke, dass du dir Zeit für diesen Beitrag genommen hast. Wenn du magst, hinterlass mir einen Kommentar – ich freue mich auf deine Gedanken.