📅 8. September 2026
☀️ Heute ganz ohne Eile, 16-31 °C
Hallo du liebe Seele 🤍
Ja, man siehts, heute ganz ohne Eile, denn es ist schon halb 12 und schreib erst jetzt die Kurzgeschichte. 🫢 Aber ich hab erst mal meinen Morgencheck gemacht und hier haben sie grade Flugstunden. Da wird über der Ebene geflogen, und Anflug, durchstarten und Landen geübt. Eine kleine Propellermaschine vom Militär. Also hab ich das Stativ aufgebaut, und die Kamera drauf geschnallt und mach immer wieder Fotos. mal sehen ob es gute gibt. Wenn ja, werd ich sicher das ein oder andere zeigen.
Aber jetzt gehts an die Kurzgeschichte, bin schon mega gespannt. Wenn du mitmachen möchtest dann schau bei Anja vorbei, die übernimmt die Aktion solange Mamenu in der Blaupause ist.
So funktioniert es:
- Lies den Lückentext der Woche.
- Fülle die Lücken spontan oder überlegt – alles ist erlaubt.
- Teile deine Version:
- direkt als Kommentar unter dem Blogpost oder auf deinem eigenen Blog
Die Spur im Nebelwald
Der herbstliche Wald liegt an diesem kühlen Sonntagmorgen still und starr da. Ein dichter, grauer Nebel kriecht zwischen den Ästen und Stämmen hervor und verschluckt jedes Geräusch. Ausgerüstet mit einem alten Weidenkorb und einem kleinen Messer suche ich im Laub und zwischen Moosen nach essbaren Pilzen. Doch das Licht wird vom Nebel fast verschluckt und taucht den Wald in eine gespenstische Atmosphäre. Damit hab ich nicht gerechnet, es ist unheimlich dunkel.
Plötzlich knackt ganz in der Nähe etwas, das sich so anhört als wäre jemand auf einen morschen Ast gestanden. Ich schrecke hoch und halte den Atem an. War da nicht ein Reh zwischen den Kiefern? Das Herz klopft merklich schneller. Auf dem Boden entdecke ich einen riesigen, giftroten Fliegenpilz mit weissen Punkten – den sollte ich lieber nicht mitnehmen, oder? Direkt daneben ist das Moos frisch aufgewühlt.
Ein kalter Schauer läuft mir über den den ganzen Körper, er spürte etwas das mein Verstand noch gar nicht begriff, als ich die seltsame Spur im Schlamm sehen. Es ist kein Hufabdruck und kein Pfoten Abdruck. Der Wind frischt auf und lässt die Äste wie alte Knochen aussehen, weiss und kalt lagen sie da, wie Zeugen einer geheimnisvollen Geschichte. Ein einsamer Rabe stösst einen heiseren und langen Schrei aus.
Ich lassen den Pilzkorb stehen, drehe mich um und laufe mit schnellen und langen Schritten zurück zum rettenden Waldrand, bevor die Dunkelheit mich komplett einschliesst.

So, das ist also meine Geschichte für heute. Ich wünsche dir jetzt einen schönen Tag, geniess das Wetter und wir lesen uns morgen wieder.
Manchmal braucht eine Geschichte nur ein paar Lücken, damit unsere Fantasie den Rest erzähl
