
Einen wunderschönen Tag du liebe Seele,
ich hoffe dein Wochenende war erholsam, meins war schön, erst ganz chillig am Samstag und dann ein Tagesausflug gestern. Einfach schön, auch wenn es mich immer sehr viel Kraft und Energie kostet, und ich einen Tag danach echt groggi bin, geniesse ich solche tage dennoch sehr. Und vor allem wenn alles so glatt läuft wie gestern, dieses mal keine Panikattacke. hatten einfach Glück und das hat mich gefreut.
Und da heute Montag ist, starten wir doch gleich einem weiteren karmischen Gesetz.
Das Gesetz der Verantwortung

Du hast die Freiheit zu wählen, aber du bist nicht frei von den Konsequenzen deiner Wahl.
Dieses Gesetz findet immer weniger Beachtung. Grade in den letzten 5 Jahre wurde es von Oben niedergeknüppelt und den Menschen aus den Händen gerissen. Früher war es die Kirche, heute ist es der Staat, andere Menschen, sogenannte „Experten“.
Das Gesetz der Verantwortung spricht von Eigenverantwortung. Das heisst, dass du für dein Leben verantwortlich bist. Und zwar für alles in deinem Leben. Nur du und niemand anders.
Das bedeutet aber auch das du niemandem die Schuld für deine Probleme gibst. Oder anderen Dingen. Denn wir sind die Summe all unseren Entscheidungen, die wir in unserem Leben treffen haben. Und ab einem gewissen Alter sind wir dafür selber verantwortlich.
Auch wenn deine Eltern dir das Leben schwer gemacht haben, oder etwas passiert ist was deine Seele verletzt hat, du in tausend Teile zersprungen sind, irgendwann bist du in dem Alter wo es keinen Sinn mehr macht sich darauf auszuruhen und als Opfer allem und jedem die Schuld geben. Nur du selbst kannst die Verantwortung für dich in die Hand nehmen, klar, du kannst um Hilfe bitten, aber dein Leben sollte in deiner Hand liegen. Denn Wachstum passiert nicht wenn du dein leben von anderen leiten lässt.
Wenn du es noch nicht getan hast, nimm dein Leben in die Hand, lebe ein selbstverantwortliches Leben.
Viele erschreckt diese Aussage, das man für alles selbst verantwortlich ist. Es macht vielen angst, aber ich sage dir, es gibt dir eine grosse Freiheit, eine grosse Macht. Und ja, im ersten Moment scheint es viel bequemer zu sein, die Führung jemandem als dir zu übergeben… Aber dann lebst du nicht dein Leben sondern das des anderen. Es ist zeit das sich jeder seine Freiheit, seine Macht zurück holt.

So, nun wünsch ich dir einen schönen Montag, komm gut durch uns morgen.
Ja, das ist die Vision Nietzsches im „Zarathustra“. Der Mensch ist nur eine Brücke zwischen Affe und Übermensch. Der Übermensch heißt so, weil er schon über das Seil gegangen ist und die Verantwortung für sich selbst übernimmt und nicht auf einen Gott abschiebt. Deshalb auch Nietzsches Spruch: „Gott ist tot!“. Nietzsches Programm könnte man auch nennen: ‚Der Weg zum Selbst‘. Natürlich wurden leider auch viele Sentenzen von Nietzsche aus dem Zusammenhang gerissen und von den Nazis missbraucht, aber Nietzsche war kein Nazi, hat sogar mit seinem besten Freund gebrochen, weil der ein Nazi war. Sein Freund war ein Musiker namens ‚Richard Wagner‘. Muss mal nachschlagen, wer das war 😉
Auch wenn Nitzsche sagt „Gott ist tot“, was ich in dem Zusammenhang vielleicht noch verstehen kann, also seine Ansicht, bin ich nicht der Meinung. Ich denke, der Mensch täte gut daran wieder etwas mehr an Gott zu glauben oder an die Göttin, wie auch immer man das definieren möchte, denn das kann man auch ohne die Selbstverantwortung abzugeben. Und es würde vielleicht wieder etwas demütiger machen. Ich rede aber nicht von der Institution Gott… Die geht mir auch sonst wo vorbei. Sondern ich rede von der Verbindung, der spirituellen.
Ja wer wohl Richard Wagner wohl war? 😝
Nietzsche meint, der alte Mann mit dem langen Bart aus der Bibel, auf den immer die Schuld geschoben wurde, wenn die Ernte schlecht war oder dem gedankt wurde, wenn die Ernte gut war, ist tot.
Ansonsten stimme ich dir zu. Was ich als Gott ansehe, darüber muss ich mal länger auf meinem Blog ausholen, denn Gott ist für mich nur ein Sinnbild für eine höhere Macht, was auch ein Wille sein kann oder eine Energie. Die Menschen hatten nämlich die Vorstellung, dass Gott so aussieht wie wir, also ein Wesen mit zwei Armen, zwei Beinen, einem Kopf und einem Körper. Nur so konnten sie sich vor dem Wesen klein machen, es anbeten und ihm huldigen. Gott lebt in allem und gerade in jeder Seele. Was die Seele uns emotional sagt, ist die Stimme Gottes. Ich muss nochmal drüber nachdenken, wie ich es ausdrücken kann, ohne dass wir uns ein Bild von Gott machen, sondern ‚ihn‘ rein als Kraft empfinden. Wenn du dir nämlich sagst: „Du sollst dir kein Bild von Gott machen“, dann erscheint automatisch eins vor dir, denn versuch mal an einen lila Elefanten nicht zu denken. Gut, die Metapher ist abgegriffen, aber trifft noch voll zu.
Richard Castle ist ein anderer ..
So seh ich das auch. Da hab ich nichts mehr hinzuzufügen.
Ähm… hast du meine Mail bekommen? Nur zum wissen ob diese auch wieder im Digitalen Nirvana verschwunden ist.