
Hallo du liebe Seele 🤍
was für ein Tag bis jetzt. Spontan in den IKEA, ein Buchregal holen. Dachte da bring ich sicher das meiste rein… 😅 flasch gedacht. aber bin ja schon mal froh wenn ich ein par Bücher hier habe, aber ich bräuchte wirklich noch mehr Regale, aber wo hin damit? Schliesslich ist das ne 2 Zimmerwohnung. Das Buch- und das CD-Regal, welches ich als schmales Buchregal umfunktioniert habe, steht, die Bücher die mein Sohn gestern äusserst spontan vorbei gebracht hat, sind eingeräumt.
Jetzt hab ich endlich mal kurz zeit für meine heiss geliebte Kurzgeschichte.
Mamenu befindet sich immer noch in der Blogpause, darum führt Anja dies noch etwas weiter. Wenn du Lust hast, schau gerne bei ihr vorbei.
So funktioniert’s:
- Lies den Lückentext der Woche.
- Fülle die Lücken spontan oder überlegt – alles ist erlaubt.
- Teile deine Version:
- direkt als Kommentar unter dem Blogpost oder auf deinem eigenen Blog
Das Geheimnis des Rakoczy-Festes

Schon beim Betreten des Festgeländes fiel mir die lockere und freudige Stimmung auf. Irgendwie wirkte heute alles ein wenig leichter und fröhlicher als sonst.
Aus der Ferne erklang die typische Musik von Straus und Wagner und irgendwo dazwischen der Wiener-Walzer, während der Duft von Rosen und Veilchen durch die Straßen zog. Zwischen den Besuchern entdeckte ich plötzlich eine Person in viktorianischer Kleidung, die mich freundlich anlächelte.
Als ich noch einmal hinsah, war sie verschwunden.
„Das bildest du dir nur ein“, sagte meine beste Freundin die mich begleitet und zog mich weiter Richtung eines Standes der traditionelles Essen verkaufte. Dazu Veilcheneis zum Dessert.
Doch dann schlug die Turmuhr 12 Mal.
Für einen kurzen Moment wurde es ganz still.
Die Menschen um mich herum schienen sich zu verändern. Moderne Kleidung verschwand und überall sah ich prachtvolle Hofkleider im viktorianischen Stil, elegante Hochsteck- und aufwendige Flechtfrisuren und glänzende Schuhe.
Vor mir erschien Kaiserin Sisi. Mit einem freundlichen Lächeln sagte sie: “ Ich heisse euch alle herzlich willkommen auf meinem Mitternachtsfest. Geniesst die Stunden und lasst euch verführen „
Noch bevor ich antworten konnte, trat König Ludwig II. aus der Menge. Er betrachtete die Menschen die sich hier alle versammelt haben und deren Augen Neugier und Lust zu sehen war und meinte nachdenklich: “ Alles ist erlaubt so lange das gegenüber einwilligt„
Nicht weit entfernt unterhielt sich meine beste Freundin angeregt mit einem attraktiven jungen Pärchen, während Sisi überschwänglich lächelnd und fröhlich an den Zuschauern vorbeiwinkte.
Niemand schien sich darüber zu wundern – ausser mir.
Ich folgte den geheimnisvollen Gestalten bis zum äussersten Rand des Festgeländes… da standen verschiedene Pavillons umhüllt mit Tüchern als Blickschutz. Aus einigen hörte man leise Gespräche, aus anderen fröhliches Lachen, während aus anderen eher die Trunkenheit zu hören war oder die Klänge von Liebe und Sex.
Dort stand ein alter Kasten aus verwittertem Stein, auf dem in goldenen Buchstaben eine mystische Botschaft geschrieben war.
Neugierig öffnete ich ihn.
Darin befand sich ein Kleid und ein Zettel auf dem mein Name stand und als Eiladung in ein Pavillon meiner Wahl lag. Wie konnte das nur sein? Woher wusste man das ich auf dieses fest gehe? Das war mir ja eine Stunde davor nicht mal klar. Ich langte hinein und wollte das Kleid heraus nehmen…
Kaum hatte ich es berührt, hörte ich plötzlich eine Stimme hinter mir flüstern: „Keine Angst, es wird dir passen, es wurde für dich gemacht. Sie es an und wähle…„
Erschrocken drehte ich mich um.
Doch hinter mir war niemand mehr.
Nur ein leises Lüftchen bewegte sich im Wind.
Als ich wieder auf die Feststrasse trat, war alles wie zuvor. Musik erklang, Menschen lachten und überall wurde gefeiert.
War alles nur Einbildung?
Oder hatte ich tatsächlich für einen Augenblick das Geheimnis des Rakoczy-Festes entdeckt?
Bevor ich nach Hause ging, steckte ich meine Hand in meine Rocktasche und fand den Zettel, auf dem mein Name und die Einladung stand. Ich schaute sie lange an bevor ich zurück stecke in meine Tasche.
Bis heute frage ich mich, ob ich irgendwann den Weg zurückfinden werde …

Nun wünsch ich dir einen schönen Dienstagnachmittag, geniess die Sonne und wir lesen uns
Ich könnte mir dich auch gut in diesem Style vorstellen.
Ja – so ein Zelt in dieser illustren Gesellschaft wundert mich nicht.
Dein Header ist echt super geworden.
Liebe Alexandra,
ich sehe mich Dich vor mir in dem Kleid. Du würdest wunderbar zu dem Fest passen, die Haare passend zur Sisi gemacht. Es ist eine wunderbare Geschichte und ich denke, Ludwg hätte Dich zum Walzer aufgefordert.
Liebe Grüße
Anja