📅 18. August 2026
🌤️ Schwüler Tagesstart, 17-27 °C
Hallo du liebe Seele 🤍
Gestern gab es endlich etwas Regen doch das war nur ein Tropfen auf den heissen Stein. da brauchen wir schon mehr. Aber erst ab Donnerstag soll’s dann jeden Tag ein wenig regen geben. Ob und wie viel es dann wirklich gibt, werden wir sehen.
Heute sind wir mit kühleren Temperaturen gestartet, aber es war so dermassen schwül, ich bin fast verreckt auf dem Heimweg zum einkaufen dabei wars nur 19 Grad. Jetzt sitze ich zu Hause, schaue etwas Bones und freu mich auf die Kurzgeschichte die Anja parat hat für heute.
So funktioniert’s:
- Lies den Lückentext der Woche.
- Fülle die Lücken spontan oder überlegt – alles ist erlaubt.
- Teile deine Version:
- direkt als Kommentar unter dem Blogpost oder auf deinem eigenen Blog
Der Fund auf dem Dachboden
Am Wochenende stand die lang geplante und von mir gehasste Entrümpelung an: Ich musste endlich den alten Dachboden ausräumen, da nächste Woche der Dachdecker kommt. Stundenlang schleppte ich alte Kleinmöbel und Schachteln voller Kram, alten Büchern und Dinge die ich bis jetzt nicht übers Herz brachte zu entsorgen. All das trug jetzt mit schwerem Herzen zum Treppenabsatz. Als ich gerade die letzte dunkle Ecke unter der Dachschräge besenrein fegen wollte, stiess mein Besen gegen eine lose Diele.
Neugierig kniete ich mich auf den schmutzigen Boden und hob das Holz an. Darunter lag ein schwerer, modrig riechender Geruch, der dem Umstand geschuldet war, das da ständig Wasser rein lief. Gut kommt heute der Dachdecker und nimmt sich der kaputten Ziegeln an. Was aber unter der losen Diele zum Vorschein kam überraschte mich. Ich fand ein Hohlraum darunter, und so löste ich noch 4 weitere Dielen um an das, was darunter verborgen war heran zu kommen. Ich holte es also raus und ich staunte, es war ein kleine alte Kiste aus dunklem Holz, die mit einem dicken Vorhängeschloss gesichert war. Mein Herz fing sofort an, vor Aufregung schneller zu schlagen. Mit einem kleinen Nageleisen brach ich das rostige Schloss mit viel Kraft auf.
Als der Deckel mit einem knarzendem Geräusch aufsprang, stockte mir der Atem. In der Kiste lag kein Ramsch oder von mir erwartete Liebesbriefe oder Geld, sondern eine alte, aber unheimliche Marionette. Sie trug ein altes von Mottenzerfressenes Kleid und hatte ein Gesicht aus bleichem Porzellan. Doch das Schlimmste war: Ihr Gesicht. Es lächelte, aber die Augen, der Ausdruck, der war kalt… Aber so richtig verstörend wurde es erst als ich mich entschieden habe sie aus der Kiste zu befreien. Denn als ich die Puppe berührte, veränderten sich ihre Augen und der ganze Ausdruck im Gesicht ganz langsam zu einem bösartigen Grinsen. Ein eiskalter Schauer lief mir über den ganzen Körper, und augenblicklich knallte der Deckel der Kiste mit einem lauten Schlag von alleine zu. Ich liess die Marionette fallen, stolperte über die 5 losen Dielen die ich neben mir deponierte und rannte in Todesangst die Stufen hinunter, während von oben das leise, bösartige Kichern und das klappern von Holzgliedern zu hören war.

Also, das müsste ich jetzt auf meinem Dachboden nicht wirklich finden.
Ich wünsch dir jetzt einen guten Dienstag und bis morgen.
Danke, dass du ein Stück dieses Kapitels mit mir gegangen bist

Puh – ne, das brauch ich auf den Dachboden auch nicht. Generell nicht. Schön gruselig geworden
Wobei, Dachböden weniger schlimm sind wie Keller 🙄 Aber ne, sowas braucht niemand.
Das stimmt – Keller finde ich auch gruseliger.
Hallo Alexandra,
ach die armen Dachdecker. Hoffentlich passiert denen später nichts 🙂
Liebe Grüße
Anja